Detroit 2014 - Serienreife Lösungen für CAFE-Standards 2020

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Detroit 2014 - Serienreife Lösungen für CAFE-Standards 2020. Foto: Schaeffler/ dpp-AutoReporter

Auf der North American International Auto Show (NAIAS) wird Schaeffler dieses Concept Car mit der Serienreifen Lösung des CAFE-Standards präsentieren. CAFE steht für Corporate Average Fuel Economy und beschreibt die mit Blickrichtung auf 2020 und 2025 zunehmend restriktiveren gesetzlichen Flottenverbrauchs-Vorschriften in den USA.

Es ist der nach Marktanteilen gewichtete Flottenverbrauch der Fahrzeuge eines Herstellers, berechnet in "miles per gallon" (mpg), von allen Fahrzeugen (PKW und Klein-LKW), die eine Masse ("gross vehicle weight rating", GVWR) von weniger als 8.500 lbs. (Pfund, ca. 4.000 kg) aufweisen und für den Verkauf in den USA hergestellt wurden, für jedes Modelljahr bezogen.

Der Begriff "Fuel economy" (Sparsamkeit im Kraftstoffverbrauch) ist definiert als durchschnittliche Meilenstrecke, die ein Automobil per Gallone Benzin (oder äquivalenter Beträge anderer Kraftstoffe) zurücklegt, in Übereinstimmung mit den Test-Regularien der Umweltschutzbehörde EPA(Environmental Protection Agency).

Im Jahr 1975 legte der amerikanische Kongress erstmals Verbrauchsgrenzen für PKW und Klein-LKW fest als Reaktion auf das Öl-Embargo von 1973. Im Jahr 2007 verweigerte die Bush-Regierung es dem Bundesstaat Kalifornien und weiteren 13 US-Bundesstaaten, schärfere Verbrauchsgrenzen zu etablieren. Autohersteller wie GM und Ford vertraten damals die Ansicht, dass es ihnen nicht zuzumuten sei, zwei unterschiedliche Standards zu befolgen.

Im März 2009 verschärfte die Obama-Regierung die seit 1985 unverändert geltenden Grenzwerte und kündigte im Mai 2009 an, die von Kalifornien vorgeschlagenen Grenzwerte bis 2016 umzusetzen. Diese liegen um ca. 30 % unter den derzeitigen Grenzwerten.

Die Liste der Automobilhersteller, die im Jahr 2010 Strafzahlungen nach der CAFE-Gesetzgebung wegen eines zu hohen Flottenverbrauchs leisten mussten, umfasst u.a. Mercedes-Benz, Jaguar, Porsche, Fiat, und Volvo.(dpp-AutoReporter)