„Bin in Eile, hab keine Zeit!“

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Wer sich nicht auf den Straßenverkehr konzentriert gefährdet sich und andere. Foto: dpp-AutoReporter

In Zeiten des Burn-outs ist vor allem der Stress ein treuer Begleiter vieler Menschen.
Hektik und übervolle Terminkalender gehören für die meisten mittlerweile zum Alltag. Da wird das Frühstück schon mal verschoben und die Zeitung auf dem Weg nach draußen überflogen.

Für das weibliche Geschlecht bleibt morgens häufig auch wenig Zeit zum Schminken und Frisieren. Nicht wenige verlegen ihre Schönheitsprozedur auf die Autofahrt um morgens vielleicht eine halbe Stunde länger schlafen zu können.

In der oft falschen Überzeugung, als routinierte Autofahrerin schon alles im Griff zu haben, wird mit flüchtigem Blick in den Spiegel eifrig getuscht und gepudert. Doch aller Erfahrung und Routine zum Trotz stellen solche Nebentätigkeiten beim Autofahren - zu denen auch Telefonieren, Essen oder das ständige Bedienen der Bordelektronik gehören - eine unterschätzte Gefahr für sich selbst und andere im Straßenverkehr dar.

In jedem Moment, der nicht in voller Konzentration dem Straßenverkehr gewidmet wird, lässt der Fahrer je nach Tempo etliche Meter im Blindflug hinter sich. Bei Tempo 80 wären das in drei Sekunden z.B. mehr als 66 Meter. Wer hierbei einen Unfall verursacht, riskiert ein sattes Bußgeld, eventuell Punkte in Flensburg oder gar Kürzungen der Kaskoleistung bis hin zum völligen Verlust des Versicherungsschutzes. Daher sollte die volle Konzentration dem Straßenverkehr gehören. Wer dennoch kurz telefonieren oder sich schnell frisch machen möchte, legt eine kurze Pause ein und erledigt dies in Ruhe. (dpp-AutoReporter/sgr)