Skoda frischt den Rapid Spaceback auf

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Skoda Rapid Spaceback: Preiswerter Golf-Konkurrent wird immer besser. Foto: Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

Der hohe Nutzwert und die solide Verarbeitung des Rapid Spaceback sind geblieben- zusätzlich frischt Skoda ihn mit neuen Assistenzsystemen auf. Nachdem der Fokus in den vergangenen Monaten auf dem Superb lag, konzentriert sich Skoda nun wieder auf seine kleineren Modelle. Das noch relativ frische Engagement in der Kompaktklasse soll durch eine kaum merkbare Modellpflege des Rapid Spaceback intensiviert werden.

Seit seiner Markteinführung ist der preiswerte Skoda eine beliebte Alternative zum Golf. Dies dürfte sich auch in der kommenden Saison fortsetzen, da der Automobilhersteller den Spaceback mit Assistenzsystemen und neuen Ausstattungsdetails aufpeppt.

Die Tschechen legen beim hauseigenen Kompaktklassemodell die „Monte-Carlo-Edition" auf. Wer sich für diese Auführung des Rapid Spaceback entscheidet bekommt noch ein paar Extras geschenkt, die bei den Serienmodellen aufpreispflichtig wären. Unter anderem gehören dazu schwarz lackierte Karosserie-Applikationen, ein Panorama Glasdach und 16-Zoll-Felgen.

Das Cockpit des Spaceback Monte Carlo zeichnet sich durch die Sportsitze mit dreifarbigen Bezügen aus. Die hohe Sitzposition dieses Gestühls bietet zusätzlich eine gute Rundumsicht.

Auch die Technik kommt beim Sonder-Modell nicht zu kurz, was sich vor allem an dem 6,5 -Zoll-farb-Bildschirm zeigt. Auch Konnektivität wird groß geschrieben. Per Apple CarPlay oder Android Auto, beziehungsweise Mirror Link, kann man sein Smartphone mit dem Auto verknüpfen.

Unverändert bleibt die Praktikabilität des Rapid Spaceback. Der Kofferraum bietet ein Volumen von 415 Lietern. Legt man die Rückbanklehnen rum werden daraus sogar 1.381 Liter. Die Passagiere müssen nicht unter der Ladefreudigkeit leiden. Selbst groß gewachsene Menschen haben genügend Beinfreiheit.

Auch das Assistenzsystem kann sich sehen lassen. Im Kühlergrill wurde ein Radar-Sensor verbaut, welcher die Funktion einer Multikollisionsbremse, einer Müdigkeitserkennung und einem Abstandswarner ermöglicht. Der Abstandswarner arbeitet in drei Stufen. Zunächst optisch, dann akustisch. Reagiert der Fahrer auf keins dieser Signale, so erinnert ihn das System mit einem deutlichen Ruck an den drohenden Unfall. Wer bereit ist 290 Euro mehr in sein Auto zu investieren, bekommt auch vorne Parksensoren. Für 130 Euro zusätzlich erhält man LED-Tagfahrleuchten inklusive Abbiegelicht.

Die Motorenpalette bleibt unverändert. So stehen drei Benziner und zwei Diesel zur Auswahl:.die Spannbreite reicht von 66 kW / 90 PS bis hin zu 92 kW / 125 PS. Alle Triebwerke erfüllen jetzt die Euro-6-Abgasnorm. Der 1.2-TSI-Benziner mit 81 kW / 110 PS passt gut zum Skoda Rapid Spaceback. In 9,7 Sekunden erreicht der Tschechen-Golf mit dieser Motorisierung, aus dem Stand die 100-kmh-Marke und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h kann es auch mal richtig flott voran gehen. Das maximale Drehmoment von 175 Newtonmetern steht schon bei 1.400 U/min zur Verfügung. Der Vierzylinder-Benziner hat mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,9 Litern pro 100 Kilometer einen gemäßigten Durst, kommt aber mit dem gut 1.2-Tonnen schweren Rapid Spaceback gut zurecht. Damit aus dem entspannten Rollen auch Fahrfreude wird, muss aber viel geschalten werden, um den Motor bei Drehzahl-Laune zu halten.

Dass der Skoda kein reinrassiger Sportwagen ist, merkt man an der leichtgängigen Lenkung. Trotzdem macht es richtig Spaß mit dem 4,30 Meter langen Tschechen um die Ecken zu pfeffern. Sobald der Fahrer zu übermütig wird, signalisiert der Rapid Spaceback mit einem gutmütigen Scharren der Vorderräder, dass man sich dem Grenzbereich der Physik nähert, lupft man das Gaspedal etwas, ist der Spuk schnell vorbei. Hilft das alles nichts, ist das fein regelnde ESP zur Stelle.

Der Rapid Spaceback Monte Carlo ist ab einem Basispreis von 20.340 Euro erhältlich. (dpp-AutoReporter/sgr)