Ums Auto "herumfahren" ist "unangenehm", nicht "nachteilig"

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Ums Auto "herumfahren" ist "unangenehm", nicht „nachteilig“. Foto: dpp-AutoReporter

Stellt ein Wohnungseigentümer in einer Eigentumsanlage seinen Pkw meist vor seine Garage, so dass ein anderer Eigentümer "um ihn herumfahren" muss, um in seine Garage zu gelangen, so handelt es sich dabei lediglich um eine "Unannehmlichkeit", die seitens des sich gestört fühlenden Autobesitzers einen "Unterlassungsanspruch" auslösen würde. Es sei davon auszugehen, dass ein Herumfahren um andere Fahrzeuge "zu den üblichen Herausforderungen eines Autofahrers sowohl im Straßenverkehr als auch bei der Einfahrt auf private Parkflächen" gehöre. (LG Düsseldorf, 19 S 25/13) (Wolfgang Büser/dpp-AutoReporter)