Die sechste Generation der T-Baureihe

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Mit hohem Wiedererkennungswert – und doch wirkt der VW T6 dynamischer als seine Ahnen. Foto: Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

In Deutschland ist die T-Baureihe seit Jahrzehnten die Nummer 1 und wurde in 65 Jahren rund 12 Millionenmal verkauft. Diese Erfolgsgeschichte soll die mittlerweile sechste Generation nun fortschreiben. Grundsätzlich gibt es dabei nach wie vor drei Grundkategorien der T-Baureihe - das Nutzfahrzeug (Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine und Kombi), die für den beruflichen und privaten Einsatz konzipierten Großraumlimousinen (Multivan und Caravelle) sowie die Freizeitmobile (California). Zwei Radstände und drei Dachhöhen multiplizieren zudem die hohe Variabilität und Funktionalität der Baureihe, so dass sich mit der Vielzahl an Aggregate-Kombinationen über 500 Varianten ergeben.

Zwei mal zwei Meter sind im Segment der leichten Nutzfahrzeuge die Eckdaten für Breite und Höhe, hinzu kommen fünf Meter in der Länge. Maße, die einerseits der durchschnittliche Parkraum auf Straßen und in Tiefgaragen diktiert und andererseits maximales Ladevolumen versprechen. Vom einfachen Transporter bis hin zum voll ausgestatteten Businessmobil sollen alle Wünsche der Kunden und deren Vorstellungen an Mobilität und Agilität erfüllt werden. Volkswagen Nutzfahrzeuge antwortet darauf mit einem breit gefassten Leistungsspektrum, das von 62 kW/84 PS bis zu 150 kW/204 PS reicht. Eine Vielzahl an innovativen Fahrassistenz- und Sicherheitssystemen unterstützen dabei den Fahrer und schützen die Insassen. Während viele Systeme wie ABS, ESC oder eine Reifendruckkontrolle heute gesetzlich vorgeschrieben sind, gibt es darüber hinaus noch eine Zahl an elektronischen Helfern, die im immer dichter werdenden Verkehr das automobile Leben vereinfachen, entspannter und sicherer machen.

Motoren: Das Aggregate-Programm umfasst insgesamt sechs Motoren - vier neue TDI (Code EA 288) und zwei TSI. Je nach Leistung sind diese mit einem 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe oder mit einem 7-Gang-DSG gekoppelt. Zudem lassen sich viele Varianten, ungeachtet der Getriebeversion, mit dem Allradantrieb 4MOTION bestellen. Drüber hinaus arbeiten alle Motoren äußerst wirtschaftlich. Über die gesamte Baureihe sparen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff gegenüber der Vorgängergeneration. Alle Motoren verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System. In der T-Baureihe startet demnach für die EU6-Märkte eine komplett neue TDI-Motoren-Generation, die auf den werksinternen Namen EA288 Nutz hört. Angeboten werden die quer eingebauten und um acht Grad nach vorn geneigten TDI (1968 cm³) mit 62 kW/84 PS, 75 kW/102 PS, 110 kW/150 PS und 150 kW/204 PS. Auf Seite der Benziner steht gleichfalls ein 2,0 Liter großer Vierzylinder im Programm. Er leistet entweder 110 kW/150 PS oder 150 kW/204 PS.

Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme: Während viele Systeme heute gesetzlich vorgeschrieben sind, gibt es darüber hinaus noch eine Zahl an elektronischen Helfern, die im immer dichter werdenden Verkehr das automobile Leben vereinfachen und sicherer machen. Das optional im Transporter erhältliche und im Multivan Business serienmäßige Umfeldbeobachtungssystem ‚Front Assist‘ erkennt mittels Radar kritische Abstände zum Vordermann und hilft, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen warnt das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem leichten Bremsruck. Bei der automatischen Distanzregelung ACC misst ein Sensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug. Der Fahrer stellt den gewünschten zeitlichen Folgeabstand und die Geschwindigkeit über entsprechende Tasten am Multifunktions-Lenkrad ein. Ein Sensor überwacht nun innerhalb seiner Reichweite laufend den Bereich vor dem Fahrzeug. Bestandteil von ‚Front Assist‘ und ‚ACC‘ ist die City-Notbremsfunktion bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, bremst das System automatisch ab.

In Verbindung mit den Radios Composition Color, Composition Media sowie dem Navigationssystem Discover Media und Discover Media Plus lässt sich optional eine Rückfahrkamera ordern. Sie wird über das Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert und überträgt ein genaues Bild des Bereichs hinter dem Fahrzeug. Die Darstellung des Fahrwegs erfolgt mittels eingezeichneten Hilfslinien. Gleichfalls für die Unterstützung beim Einparken erhältlich: der ParkPilot. Mit akustischen Tönen unterstützt er den Fahrer beim Einparken.

Für Fahrzeuge mit 4MOTION gibt es optional den Bergabfahrassistenten. Er sorgt mit Bremseingriffen an den einzelnen Rädern und durch Abregelung der Motordrehzahl für ein sicheres und kontrolliertes Bergabfahren. Die elektronische Gespannstabilisierung bei Fahrzeugen mit Anhängervorrichtung nutzt gleichfalls die Komponenten des ESP.

Äußerst umfangreich ist die Ausstattung an elektronischen Helfern. Parkpilot vorn und hinten, Side Assist mit elektrisch anklappbaren Spiegeln, Geschwindigkeitsregelanlage und Adaptive Cruise Control (ACC) sind beispielsweise serienmäßig mit an Bord, um nur einige zu nennen. Das Gleiche gilt für die Radioanlage Composition Media. Sitze in Alcantara, ein Multifunktionslenkrad und Schaltstock mit abgesetzten Nähten sowie Textilfußmatten mit abgesetzter Umrandung schmeicheln im Innenraum dem Auge. Sitzheizung und Climatronic sorgen indes für Wohlfühltemperaturen.

Der Volkswagen Transporter EcoProfi startet als 62 kW-TDI ab einem Einstiegspreis von 20.990 Euro (ohne Mehrwertsteuer), der Einstieg in die Welt des Multivan liegt bei 29.952 Euro brutto. (dpp-AutoReporter/wpr)