Volkswagen Konzern hilft Opfern des Sturmtiefs „Cleopatra"

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Dr. Thomas Steg (l.) übergab die Spende an Francesco Rocca, den Präsidenten des Italienischen Roten Kreuzes. Foto: VW/dpp-AutoReporter

Der Vorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft hat beschlossen, das Italienische Rote Kreuz (CRI) mit einer Spende von 100.000 Euro bei der Katastrophenhilfe für die Opfer des Sturmtiefs „Cleopatra" zu unterstützen. Das Geld soll Menschen in den überfluteten Städten Sardiniens zugutekommen. Die Spende wurde jetzt in Rom übergeben.

Das schwere Unwetter hatte im November zu massiven Überschwemmungen auf der italienischen Insel geführt. Betroffen ist insbesondere die Nordostküste. 16 Menschen kamen ums Leben, etliche wurden verletzt. Viele Häuser und Brücken wurden zerstört. Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter der Volkswagen Aktiengesellschaft und Leiter Außen- und Regierungsbeziehungen: „Um die Versorgung der betroffenen Menschen und einen zügigen Wiederaufbau der schwer beschädigten Infrastruktur zu gewährleisten, unterstützt Volkswagen den wichtigen Einsatz der Helfer vor Ort."

Das Italienische Rote Kreuz hat unmittelbar nach dem Abziehen der Unwetterfront mit der Versorgung der Bevölkerung begonnen. Im Schnitt sind täglich 100 freiwillige Katastrophenhelfer im Einsatz, die Lebensmittel, Decken und andere wichtige Hilfsmittel an obdachlos gewordene Menschen verteilen und medizinische Hilfe leisten. Die Hilfsorganisation koordiniert in Olbia den Einsatz der Helfer und hat dort und an weiteren Standorten in Bosa, Nuoro, Oristano und Sassari Sammelstellen für Textilien und andere Hilfsgüter eingerichtet. Die lebenswichtigen Güter werden in Olbia und Solarussa ausgegeben.

Volkswagen und Italien verbindet eine langjährige Freundschaft, 1962 wurden die ersten italienischen Gastarbeiter eingestellt. Über die Jahrzehnte kamen insgesamt mehr als 35.000 Italiener, zusammen mit den Familien rund 60.000 Menschen, nach Wolfsburg. Heute leben etwa 6.500 italienische Mitbürger am Stammsitz des Konzerns. (dpp-AutoReporter/hhg)