Starker Auftritt der Volkswagen Konzernmarken bei der Kitzbüheler Alpenrallye 2015

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Der 1956er Mille Miglia-Käfer aus dem VW-Werksmuseum beim Zwischenziel Obersalzberg. Foto: Reinhard Wiersch/dpp-AutoReporter

Fast 200 Oldtimer belebten ein Wochenende lang die schönsten Alpenstraßen in Tirol, Bayern und im Land Salzburg. Über ein Drittel von ihnen kam von den Marken des Volkswagen Konzerns, 22 davon rollten direkt aus den Werksmuseen an und wurden von prominenten Künstlern gesteuert. Den Bogen ins Heute schlugen aktuelle Kultmobile von Audi, Bentley, Lamborghini und Volkswagen.

Die 28. Kitzbüheler Alpenrallye fand bei schönstem Wetter statt; dazu kam die attraktive Streckenführung über 500 Kilometer: Dem Prolog „Hohe Salve" über Reith, Itter und das Windautal folgte die „Watzmann-Runde", die über die Hochkönig- und die Rossfeld-Bergstrecke bis nach Berchtesgaden führte. Die samstägliche „Tatzelwurm-Runde" über das Chiemgau, Sudelfeld und Kufstein endete in einem Volksfest - dem Zieleinlauf in der Innenstadt von Kitzbühel mit Hunderten begeisterter Zuschauer.

Aus dem Werksmuseum von Audi kamen ein Ur-quattro, ein sport quattro, ein 100 Coupé S und ein 80 GTE, letzterer gefahren von Ski-Ass Romed Baumann. Porsche war werksseitig durch einen von Hans-Joachim „Strietzel" Stuck pilotierten 356 B sowie durch einen 911 S vertreten. Und Škoda brachte einen Felicia und einen 1000 MB Rally nach Kitzbühel mit.

Die Classic-Abteilungen von Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge holten diverse Oldtimer mit luftgekühlten Motoren aus den Depots - das Spektrum reichte von Käfer und Bulli bis zum VW Porsche 914. Besonders im Fokus stand indes der Polo, der in diesem Jahr seinen Vierzigsten feiert. Er rollte in Gestalt eines 1975er Ur-Modells und als rassiger G40 aus der zweiten Generation an. Volkswagen brachte zudem den aktuellen Rallye-Siegerwagen von Sebastian Ogier in die Alpen - und der amtierende Weltmeister, der zusammen mit TV-Moderatorin und Frau Andrea Kaiser nach Kitzbühel kam, erwies sich als geduldiger Autogrammschreiber. Alle Teilnehmer der Rallye hatten zudem Gelegenheit, selbst einen Polo GTI forciert zu bewegen. 59 Teams wollten es wissen - die entsprechende Sonderwertung gewannen Georg Memminger/Markus Gröbmiller. Gesamtsieger der Alpenrallye wurden Harald Jung/Klaus Erbstösser auf einem Austin-Healey (Classic-Trophy) und Helmut Lorenzoni/Mike Angermann auf einem frühen Porsche 911 (Sport-Trophy).

Ebenfalls ausgestellt waren faszinierende Volkswagen wie der XL1, der e-Golf und der Golf GTE. Der Audi TTS begeisterte genauso wie Lamborghini Aventador und Huracán. Einen eindrucksvollen Generationen-Vergleich bot Bentley mit dem Mulsanne Blue Train und dem historischen Speed Six, der einst das Wettrennen gegen einen legendären Zug gewann. Außerdem kamen ein Continental GT V8S und ein GT Speed von der britischen Marke. (dpp-AutoReporter/wpr)