Neuer Look: Honda NC750S in limitierter Sonderedition

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Fürst-Pückler-Style: das limitierte Honda-Sondermodell zur NC 750S in schwarz-weiß-rot. Foto: Honda/dpp-AutoReporter

Die Honda NC750S gibt es ab sofort als Sondermodell in perlweiß mit roter Soziussitzbank und speziellem Tankdekor. Die NC750S ist Nachfolgerin der NC700S und hat mehr Hubraum (745 cm³), mit 55 PS mehr Leistung, hat dadurch eine optimierte Kraftentfaltung, ein gesteigertes Drehmoment, zwei Ausgleichswellen, einen verstellbaren Handbremshebel, einen neuen Endschalldämpfer und eine längere Endübersetzung. In der Tankattrappe befindet sich ein Helmfach bzw. Platz für einen kleinen Rucksack. Die Sonderedition der NC750S ist ab sofort verfügbar und kostet 6455 Euro inklusive Nebenkosten - 200 Euro mehr als die reguläre NC750S.

Als Sondermodell ist die Zweizylinder-Maschine aber nicht mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe (DCT für 1000 Euro Aufpreis) erhältlich. Es steuert mit einer optimierten Software elektronisch die Schaltarbeit, so dass der Fahrer sich voll und ganz auf den Fahrspaß konzentrieren kann. Diese Technik bietet im Motorradsektor nur Honda an. Die DCT-Technik, die erstmals mit der VFR1200F im Modelljahr 2010 angeboten wurde, ermöglicht besonders weiche Gangwechsel mit praktisch nahtlosem Kraftschluss. Da kein Kupplungshebel mehr vorhanden ist, wird auch das Anfahren erleichtert.

DCT ist keine Automatik, sondern ein elektronisch gesteuertes Schaltgetriebe. Das System arbeitet mit zwei Kupplungspaketen, die abwechselnd den Kraftschluss zwischen den Zahnrad-Gangpaaren und der Ausgangswelle herstellen. Eine Kupplung ist für die Gangstufen 1, 3 und 5 zuständig, die andere für die Gangstufen 2, 4 und 6. Die Schaltmanöver werden hydraulisch über eine elektronische Steuerung bewerkstelligt.

Durch das abwechselnde Ein- und- Ausrücken erfolgen die Gangwechsel ohne spürbare Unterbrechung der Zugkraft, die Beschleunigung fällt entsprechend kontinuierlich aus. Beim Fahren zu Zweit überzeugt diese Technik, weil ruckartige Schaltbewegungen, die ein Aneinanderstoßen der Helme von Fahrer und Beifahrer zur Folge haben, erst gar nicht auftreten. Auch Fahrwerkseinflüsse beim Schalten in Schräglage sind nicht mehr spürbar. (dpp-AutoReporter/wpr)