Sicher unterwegs mit dem Pedelec

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Vor dem Kauf eines Pedelec sollte man sich im Fachhandel beraten lassen und das geeignet scheinende Modell Probe fahren. Foto: ADAC/dpp-AutoReporter

Etwa 95 Prozent aller verkauften E-Bikes sind sogenannte Pedelecs, also Fahrräder mit einer Maximalgeschwindigkeit bis 25 km/h. Worauf Pedelec-Fahrer besonders achten müssen:

Vor der ersten Tour ein paar Übungsrunden drehen. Zur Eingewöhnung die niedrigste Unterstützungsstufe des Elektromotors wählen und sich dann langsam weiter vortasten.

Unbedingt mit den Bremsen vertraut machen. Moderne Hydraulikbremsen packen oft schärfer zu als bei konventionellen Fahrrädern.

Das Pedelec ist immer schwerer als ein normales Fahrrad. Das höhere Gewicht durch Motor und Akku macht sich vor allem beim Verladen und Treppensteigen bemerkbar.

Vorausschauend fahren: Autofahrer und andere Radfahrer unterschätzen häufig die Geschwindigkeit und Beschleunigung von Pedelecs. Radwege nutzen - wenn nicht vorhanden: immer scharf rechts und hintereinander fahren, damit Überholvorgänge durch motorisierte Verkehrsteilnehmer mit mehr seitlichem Abstand sicherer werden.

Auch für Pedelec-Fahrer gilt: Fahrradhelme erhöhen die Sicherheit. Sinnvoll ist auch das Tragen von reflektierender Sicherheitskleidung oder Leuchtstreifen bei Fahrten in der Dunkelheit.

Richtungswechsel rechtzeitig durch Handzeichen signalisieren. Blickkontakt suchen!

Vor dem Kauf eines Pedelec sollte man sich im Fachhandel beraten lassen und das geeignete Modell in jedem Fall Probe fahren. Nach dem Kauf sollte das Fahrrad über die private Haftpflichtversicherung versichert werden.

‚Sicheres Radfahren‘ ist das Schwerpunktthema, mit dem der ADAC die Verkehrssicherheitsaktion ‚2015 - ja sicher!‘ im Mai fortsetzt. Ziel der Aktion ist es, das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers zu stärken und somit die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter zu verbessern. (dpp-AutoReporter/wpr)