Detroit 2014: Beim BMW M3 und M4 ist bei 250 km/h Schuss

Picture

Detroit 2014: Beim BMW M3 ist bei 250 km/h Schluss. Foto: BMW/ dpp-AutoReporter

Ihre Weltpremiere feiern in Detroit die nächste Generation des BMW M3 und zum ersten mal der M4.  Die neuen M-Sportler haben nur noch sechs Zylinder, dafür aber dafür  mehr Leistung und weniger Gewicht. Vorbei sind die Zeiten mit immer größeren Motoren. Bei den neuen BMW Motoren ist Downsizing angesagt. Befeuert werden die Überzeugungstäter  mit einem Reihensechszylinder-Motor.

Der für die neue BMW M3 Limousine und das neue BMW M4 Coupé vollkommen neu entwickelte Sechszylinder-Reihenmotor mit M TwinPower Turbo Technologie und Hochdrehzahl-Konzept bietet bei einer Spitzenleistung von 431 PS ein maximales, über ein breites Drehzahlband zur Verfügung stehendes Drehmoment von 550 Newtonmeter - und übertrifft den Drehmoment-Höchstwert des Vorgängers BMW M3 damit um annähernd 40 Prozent. Verbrauch und Emissionen reduzieren sich um rund 25 Prozent. Den Sprint von null auf 100 km/h legen sowohl die BMW M3 Limousine wie auch das BMW M4 Coupé in 4,1 Sekunden (mit optionalem 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe) zurück.

Mit der neuen BMW M3 Limousine (8,8-8,3 l/100km; 204-194 g/km CO2) und dem neuen BMW M4 Coupé (8,8-8,3 l/100km; 204-194 g/km CO2) präsentiert die BMW M GmbH eine neue Interpretation des Hochleistungssportwagens - und setzt die Philosophie von BMW M auch in der fünften M3 Generation konsequent um. Nachdem der Vorgänger, das BMW M3 Coupé der vierten Generation, in mehr als 40.000 Exemplaren produziert wurde, führt nun das BMW M4 Coupé die Erfolgsgeschichte fort - und stellt mit der Typenbezeichnung „M4" den Bezug zu der Baureihe her, die als Ausgangspunkt für das neue M Modell dient. Erstmals erscheint zeitgleich mit dem Coupé auch die viertürige Variante, die der Logik entsprechend BMW M3 Limousine heißt.

Zu den obersten Entwicklungszielen von BMW M3 Limousine und BMW M4 Coupé zählte eine robuste Rennstreckentauglichkeit. So weisen beide ein für den Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegtes Kühlsystem auf, das den stets optimalen Temperaturhaushalt von Motor, Turbolader und Getriebe garantiert.

Um nicht nur in puncto technische Voraussetzungen, sondern auch bei der Fahrzeug-Feinabstimmung den Motorsport-Charakter beider Modelle zu betonen, arbeiteten die Ingenieure während dieser Entwicklungsphase eng mit den Profi-Rennfahrern von BMW Motorsport zusammen. So nahmen beispielsweise die beiden DTM-Piloten Bruno Spengler und Timo Glock an den umfangreichen Test- und Abstimmungsfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife teil. (dpp-AutoReporter)