Audi A3 Cabriolet: Ein Traumauto in der Größe einer Zigarettenschachtel

Picture

Audi A3 Cabriolet: Ein Traumauto in der Größe einer Zigarettenschachtel. Foto: Herpa/dpp-AutoReporter

Exakt wie die großen Brüder sehen die Miniaturen aus. Wer einen Blick durch die Alu-Felgen der kleinen Fahrzeuge wirft, sieht beim Golf GTI sogar die typisch roten Bremssättel. Dazu sind Scheinwerfer verchromt und das Stoffmuster auf dem Sitz und sogar die Tachoanzeige sind originalgetreu nachgebildet. Kein Wunder, arbeitet der Hersteller aus dem fränkischen Dietenhofen doch eng mit den Design- und Entwicklungsabteilungen der großen Automobilkonzerne zusammen.

„Wir erhalten die Daten eines Modellautos schon weit vor der Premiere des Originals, so dass wir bereits parallel zum großen Fahrzeug seinen kleinen Bruder entwickeln können", so Daniel Stiegler von Herpa. Eigentlich ist der Hersteller vor allem für seine Miniaturmodelle als Zubehör für Modellbahnen im Maßstab 1:87(H0) bekannt, hat aber mit dem Audi A3 und dem Golf VII nun erstmals den Schritt in eine neue Baugröße gewagt.

In monatelanger Arbeit werden aus den Daten des Originals fast 50 Modellteile hergestellt, die mit modernster Technik am Computer entwickelt und schließlich aus vorher gefertigten Formen produziert werden. Damit das Fahrzeug im Maßstab 1:43 exakt so aussieht wie sein großer Bruder, wird jedes Modell aufwändig veredelt.

In der Lackiererei erhält die Karosserie per Handlackierung die Farbe aus den Farbkarten der Automobilkonzerne. Fenstergummis werden später in der Druckerei aufgedruckt, ebenso wie das Sitzmuster oder die Typenbezeichnung. Mit einem Heißprägestempel werden später der Auspuff, die Dachreling oder der Kühlergrill veredelt, bevor das Fahrzeug per Hand montiert wird. (dpp-AutoReporter)