So kommt der Christbaum heil nach hause

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So ist's richtig: Fest verzurrt und mit roter Warntafel kommt der Baum zum Fest. Foto: dpp-AutoReporter

Nur noch wenige Tage bis zum Heiligen Abend. Jetzt wird es Zeit den Christbaum zu besorgen. Aber wie den Baum nach Hause kriegen? Handschuhe an und das kleine Bäumchen auf die Schulter. Zu zweit klappt das auch noch mit größeren Bäumen - wenn der Händler um die Ecke ist. Aber für längere Strecken muss das Auto ran. Rauf aufs Dach oder ins Auto und ab damit nach Hause! Aber Halt! So einfach geht das nicht. Der Baum muss richtig gesichert werden. Verkehrssicherheitsexperten warnen, dass gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) der Baum so zu verstauen und zu sichern ist, dass er selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen kann.

Sonst wird der Baum schon bei einer Notbremsung aus 30 km/h zum Geschoss und zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. Außerdem darf durch den Baum weder die Sicht des Fahrers noch Kennzeichen, Scheinwerfer, Blinker und Rückleuchten des Fahrzeuges verdeckt werden. Wenn die Polizei feststellt, dass der Baum nicht richtig gesichert ist, kostet das ein Bußgeld und bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zusätzlich drei Punkte in Flensburg. Das war dann ein sehr teurer Weihnachtsbaum.

Damit der Fahrtwind nicht in die Äste fahren kann, gehört die Baumspitze immer nach hinten. Aber sie darf nicht mehr als 1,5 Meter über das Heck ragen. Ab einem Meter muss ein rotes Tuch oder eine Warntafel und bei Dunkelheit eine rote Leuchte an der Baumspitze angebracht werden. Das gilt auch für den Transport im offenen Kombi! Nach vorn oder zu den Seiten darf der Baum gar nicht über das Fahrzeug hinausragen. (dpp-AutoReporter)