Genfer Autosalon 2015: Renault präsentiert Kompakt-SUV Kadjar

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Renault stellt in Genf seinen neuen Kompakt-SUV namens Kadjar vor. Foto: Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

Auf dem Genfer Automobilsalon (bis 15. März) präsentiert Renault einem kompakten SUV im Mégane-Format. Das Erscheinungsbild des 4,45 Meter langen und 1,84 Meter breiten ‚Kadjar‘ ist gekennzeichnet von einem SUV-untypisch flachen Dachaufbau: Der Franzose ist nur 1,60 m hoch. Dies soll für dynamische Proportionen sorgen; die Seitenansicht ist geprägt von muskulös geformten Kotflügeln und einer kraftvollen Schulterpartie.

Die Bodenfreiheit von 19 Zentimetern sowie der Unterfahrschutz vorne und hinten qualifizieren den Kadjar für leichte Ausflüge abseits befestigter Straßen. Dank Böschungswinkeln von 18 bzw. 25 Grad kann der Renault-SUV, der sich teilweise auf Elemente des erfolgreichen japanischen Konzernbruders Nissan Qashqai stützt, selbst starke Steigungen erklimmen. Weitere typische SUV-Elemente sind die großen Radhäuser, die je nach Ausstattung Räder bis zum 19-Zoll-Format aufnehmen können. Prägnante Seitenschutzleisten an den Unterseiten der Türen verstärken den soliden und robusten Eindruck. Ein weiteres Stilelement des Renault SUV-Modells ist die Dachreling aus eloxiertem Aluminium.

Im Interieur prägen horizontale Linien den breiten Instrumententräger mit hochwertigen Materialien; weitere Akzente setzen doppelreihige Ziernähte an Sitzen, am Haltegriff an der Mittelkonsole für den Beifahrer, an Türöffnern sowie an der Oberseite der Instrumententafel. Zu den Highlights am Kadjar zählt außerdem das 1,4 Quadratmeter große, feste Glasdach. Kadjar-Stärken zählt auch seine ausgeprägte Variabilität. Die im Verhältnis 60:40 teilbare Rückbanklehne lässt sich je nach Ausstattung mit dem Easybreak-System vom Kofferraum aus mit größtmöglichem Komfort per Tastendruck vorklappen. Auch die Beifahrersitzlehne ist für besonders lange Gegenstände umlegbar. Variabel ist auch der Kofferraumboden: In oberster Position ermöglicht er bei umgeklappten Rückbanklehnen einen durchgängig ebenen Ladeboden, in unterer Position maximales Ladevolumen von 472 Litern bei Beladung bis zur Fensterkante. Renault bietet den Kadjar voraussichtlich ab Sommer 2015 wahlweise mit Front- und variablem Allradantrieb an. In den 4x4-Versionen kann der Fahrer per Knopfdruck zwischen drei Antriebsarten wählen: Frontantrieb, automatisch situativ zuschaltender Allradantrieb und ein Modus mit starrem 4WD.

Dank seiner kompakten Abmessungen und des Wendekreises von 10,72 Metern kommt das SUV-Modell aber auch im Stadtverkehr zurecht. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten die Rückfahrkamera, Parksensoren, die den Bereich von 360 Grad rings um das Fahrzeug scannen und der Einparkassistent, der den Kadjar selbstständig in Parklücken leitet. Der Fahrer muss nur noch Gas geben und bremsen. Zahlreiche radar- und kamerabasierte Assistenzsysteme erhöhen zusätzlich die aktive Sicherheit im Kadjar. Hierzu gehören Notbremsassistent, Spurhaltewarner, Verkehrszeichenerkennung, Fernlichtassistent und Toter-Winkel-Assistent. Der in der Schweiz vorgestellte französische Renault Kadjar mit japanischen Wurzeln wird im spanischen Werk Palencia gefertigt und kommt im Jahresverlauf auch nach Deutschland und Österreich. (dpp-AutoReporter/wpr)