Beim Rallycross fliegen nicht nur die Autos

Picture

Weite Sprünge und knallharte Tür an Tür-Duelle machen den RallyCross so spektakulär. Foto: Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

Rallycross - die Mischung aus Rallye und Rundstreckensport - wurde Ende der 1960er Jahre zwar in Europa erfunden, hat seine neue Heimat inzwischen aber längst in den USA. Wegen seiner pausenlosen rasante Aktionen auf Schotter und Asphalt gehört er dort zu den populärsten Motorsport-Attraktionen. Besonders die Global RallyCross Championship (GRC), die jetzt bei insgesamt zehn Läufen in Las Vegas ihr Finale austrug.

Dabei faszinieren bei den Sprintrennen auf einer kurzen Bahn mit meist engen Kurven die Fans nicht nur die bis zu 20 Meter weiten Sprünge, sondern auch die knallharten Duelle Tür an Tür. Und da kommt es schon mal vor, dass nicht nur die fast wie Serienfahrzeuge aussehenden Allrad-Boliden nicht nur springen, sondern auch etliche Blechteile durch die Luft wirbeln.

Star des Finales in Las Vegas war Ken Block auf einem Ford Fiesta ST, der alle seine Vorläufe für sich entschied und auch im Halbfinale sowie im Finale triumphierte. Dennoch reichte es nicht zum Gesamtsieg, da Markenkollege Joni Wimann dank Platz zwei im Endlauf sich mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze behaupten konnte. Der 21jährige Finne ist damit der erste Fahrer, der den Gesamtsieg ohne Einzelerfolg erreichte. Dritter wurde Scott Speed auf einem Volkswagen Andretti RallyCross Beetle. (dpp-AutoReporter/hhg)