Neue Wege zu mehr Verkehrssicherheit für junge Fahranfänger

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Neue Wege zu mehr Verkehrssicherheit für junge Fahranfänger. Foto: dpp-AutoReporter

Goodyear hat die Ergebnisse eines Untersuchungsprojektes vorgestellt, dass gemeinsam mit der Europäischen Fahrlehrer Assoziation (EFA) durchgeführt wurde. Zudem hat der Reifenhersteller das Weißbuch „Priorität Fahrsicherheit: Verbesserung der Verkehrssicherheit von jungen Fahranfängern" veröffentlicht.

Das Projekt befasst sich mit der Einschätzung europäischer Fahrlehrer zur Verkehrssicherheit von jungen Fahranfängern, baut auf bestehende Erkenntnisse von Goodyear auf und gibt Empfehlungen an politische Entscheidungsträger, die Automobilindustrie und weiteren Interessengruppen, wie für junge Fahranfänger die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden kann.

Goodyear hatte dieses Jahr zu vierten Mal eine Befragung zur Verkehrssicherheit durchgeführt, diesmal mit dem Fokus auf die Rolle der Fahrausbildung. Dabei kooperierte der Reifenhersteller eng mit der EFA. Das Projekt beinhaltete auch eine Umfrage unter 2334 Fahrlehrer in 14 europäischen Ländern. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse, etwa die Rolle von Eltern für das Fahrverhalten von jungen Fahranfängern oder die großen Unterschiede in der Fahrausbildung der Länder, flossen in ein Weißbuch. Es soll politische Entscheidungsträger bei der Suche nach Konzepten unterstützen, wie die Aufmerksamkeit junger Autofahrer für ein sicheres und verantwortungsvolles Fahren erreicht werden kann. Einen Ansatz sehen Goodyear und die EFA beispielsweise in der Einbeziehung von Aspekten der Fahrzeugwartung in die Führerscheinprüfung.

„Die Ergebnisse unseres Untersuchungsprojektes belegen, dass durch die Zusammenarbeit von Politik und Automobilindustrie die Sensibilität junger Fahranfänger zur Verkehrssicherheit weiter erhöht werden kann", sagte Michel Rzonzef, Goodyear Vice President Consumer Tires Europe, Middle East and Africa.

Die Untersuchung von Goodyear umfasst ein breites Spektrum von Themen. Hierzu zählen bewährte Praktiken in der Ausbildung und Prüfung, effiziente Methoden der Betreuungjunger Führerscheininhaber zu sicheren Fahrern, neue Techniken zur Verbesserung des Fahrunterrichts sowie Ansätze, mit der die Sensibilität über den Einflusses der Fahrzeugwartung auf die Verkehrssicherheit gesteigert werden kann.

Auf Basis der gewonnen Informationen wollen Goodyear und die EFA zukünftig Verkehrssicherheitsprojekte entwickeln. Diese umfassen die weitere Zusammenarbeit mit Fahrschulen sowie öffentlichkeitswirksame Kampagnen, mit denen junge Fahranfänger über ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert und informiert werden. (dpp-AutoReporter)