DVW zum Koalitionsvertrag: Erfreuliche Bekenntnisse zu mehr Verkehrssicherheit

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Mehr Ausbildung für Fahranfänger. Foto: dpp-AutoReporter

Die im Koalitionsvertrag vorgelegten Aussagen zur Verkehrssicherheit stoßen bei der Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) auf Zustimmung. Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesverkehrsminister a.D.: „Das Ziel des Koalitionsvertrags von weiteren gezielten Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit, ‚um die Zahl der Verkehrsopfer weiter deutlich zu senken‘, wird von der Deutschen Verkehrswacht begrüßt und ausdrücklich unterstützt."

Die Ausbildung von Fahranfängern, die pädagogische Ausbildung von Fahrlehrern, die Optimierung des Begleiteten Fahrens, auch die Förderung des Radverkehrs, mit besonderem Augenmerk auf der Schnittstelle ÖPNV/Carsharing/Fahrrad sowie auch die Unterstützung von Aktionen zum freiwilligen Helmtragen gehören beispielsweise hierzu. Die Erhöhung des Anteils von freiwilligen Gesundheits-Checks für Verkehrsteilnehmer ist ebenfalls Anliegen der DVW. Bodewig: „Hierbei darf es aber nicht zu einer Altersdiskriminierung kommen."

Die Förderung der Elektromobilität wird neue Chancen schaffen. Die damit verbundenen verkehrssicherheitspolitischen Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und anzugehen, ist ein langjähriges Anliegen der DVW.

Die DVW wirkt mit ihren Programmen und Aktionen daran mit, eine nachhaltige Mobilitätskultur aufzubauen. In ihrer Arbeit steht sie nicht für die Begünstigung einer Mobilitätsart, sondern wirbt für ein entspanntes und gelassenes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Bodewig: „Insofern lesen wir auch gern, dass sich die neue Regierung eine ‚nachhaltige Mobilitätskultur und die nutzerfreundliche Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel‘ ins Pflichtenheft geschrieben hat." (dpp-AutoReporter)