Volkswagen-Klassiker waren unterwegs von der Elbe an die Spree

Picture

Der Herbie-Käfer beim Start der Rallye an der Alten Fischauktionshalle. Foto: VW/dpp-AutoReporter

Volkswagen Classic, Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer und Seat Coches Históricos schickten sieben Klassiker zur Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeits-Rallye in den Norden: zwei T1 Bullis, einen T2 Pritschenwagen, einen Herbie-Käfer und einen SP2 der Volkswagen do Brasil sowie einen Seat Ibiza nebst Spider 850. Innerhalb von drei Tagen - vom 28. bis zum 30. Augst 2014 - wurde eine 733 Kilometer lange, landschaftlich besonders attraktive Strecke von Hamburg nach Berlin befahren.

Dafür wurden bevorzugt kleinere, schmale Straßen unter die Räder genommen - die aber von viel Publikum besucht waren. Die bereits zum siebenten Mal von der Zeitschrift Auto Bild Klassik ausgerichtete Rallye sorgte auch in diesem Jahr wieder für ein einzigartiges Flair und punktete durch anspruchsvolle Wertungsprüfungen.

Der Start des Klassikevents erfolgte am 28. August an der Alten Fischauktionshalle in Hamburg. Von dort aus verlief die Route über die frühere deutsch-deutsche Grenze an der Ostseeküste entlang nach Boltenhagen, Bad Doberan und im Anschluss nach Warnemünde. Über den Marlower Vogelpark und Schloss Neetzow rollte der Tross am Freitag nach Ückermünde und - eine Premiere für die Rallye - zum Technikmuseum Szczecin (Stettin). Am Samstag, den 30. August führte die Route die Teams schließlich über polnische Provinzsträßchen in den Oderbruch, und von dort aus über Neuhardenberg und Erkner nach Berlin.

Die gesamte Strecke wurde - selbstverständlich - ohne technische Schwierigkeiten absolviert. Alle Teams mussten während der Etappen einem Reglement aus Streckeninformationen und Sollzeiten folgen, hatten aber gleichzeitig damit zu tun, die anspruchsvollen Wertungsprüfungen zu meistern.

Groß war die Freude am Ziel der sechsten Etappe, die über Erkner nach Berlin führte: Das Team Axel Ernst und Johannes Bitter-Suermann im Lancia Fulvia 1600 HF Lusso von 1971 beendete die Rallye als Sieger in der Gesamtwertung. (dpp-AutoReporter/hhg)