Klassiker aus dem Volkswagen Konzern bei der Motoclassic Wrocław

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Klassikeraufmarsch auf dem Hof von Schloss Topacz bei Wroclaw. Foto:VW/dpp-AutoReporter

Die Motoclassic Wrocław entwickelt sich zum größten Klassikerevent Polens. Vom 15. bis 17. August präsentierten sich dort vor etwa 20.000 Besuchern mehr als 400 Oldtimer. Darunter waren fünf Fahrzeuge, mit denen erstmals der Volkswagen Konzern vor Ort vertreten war. Zum nunmehr vierten Mal traf sich die automobile Szene zum größten Klassikertreffen des östlichen Nachbarlands. Dreh- und Angelpunkt des Events war Schloss Topacz in Sleza vor den Toren von Wrocław (Breslau). Vor dem Schloss und dem 38 Hektar großen Schlossgarten fuhren über 400 zwei- und vierrädrige Kostbarkeiten auf. Die schönsten von ihnen, darunter ein seltener Bugatti T40 und ein betörend schöner Bentley S3 „Chinese Eyes", wurden im Rahmen eines Concours d'Elegance in den Klassen 1886 bis 1960 und 1960 bis 1980 bewertet.

Die Volkswagen Konzernmarken bereicherten mit Einzelstücken wie dem Volkswagen Karmann Ghia Typ 34 Cabrio (1961) und dem 411 Cabrio (1968) sowie dem Audi Typ C Alpensieger (1919) und dem Audi 225 Front Roadster (1935) den Auftritt eines der größten lokalen Volkswagen-, Porsche- und Audi-Händlers, der polnischen Lellek Group. Viele Blicke zog auch ein Volkswagen Transporter T1 Doppelkabine von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer auf sich. Die aus Deutschland angereisten Exponate mischten sich unter die rund 150 Fahrzeuge, die im Rahmen zweier getrennter Ausfahrten auf Entdeckungstour gingen.

Auf dem weitläufigen Schlossgelände waren - neben zahlreichen ost- und westeuropäischen Klassikern - weitere historische Fahrzeuge von Volkswagen, Audi, Porsche, Skoda und Seat ausgestellt. Das benachbarte Automobilmuseum zelebrierte das Thema „Rallye Paris-Dakar", und auf zwei Open-air-Bühnen liefen vielfältige Unterhaltungsprogramme. Über 20.000 Besucher besuchten das Spektakel, dass in vielerlei Hinsicht an die Classic Days Schloss Dyck erinnert und von lokalen Reportern schon als „Goodwood des Ostens" bezeichnet wird. (dpp-AutoReporter/hhg)