Tesla erweitert Fahrzeuggarantie auf Brandschäden

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Tesla ist von der Sicherheit des Model S überzeugt. Foto: Tesla/dpp-AutoReporter

Im Rahmen der Los Angeles Motor Show meldet sich Tesla-Gründer Elon Musk zu Wort, um die Verunsicherungen nach drei Bränden der Elektro-Sportlimousine Tesla Model S zu zerstreuen. Seit deren Produktionsstart vor einem Jahr habe es allein in den USA  mehr als eine viertel Million Fahrzeugbrände mit Benzinautos mit 1.200 Verletzten und mehr als 400 Toten gegeben.

Die drei Tesla-Brände hätten sich dagegen ausschließlich bei Hochgeschwindigkeitsunfällen ereignet - ohne dass ein Mensch ernsthaft zu Schaden gekommen ist. Medienecho und Schlagzeilen bildeten nicht das vergleichbare Größenverhältnis ab und erweckten das falsche Bild, das Elektrofahrzeuge ein erhöhtes Brandrisiko bergen würden.

Mittlerweile fahren mehr als 19.000 Tesla auf den Straßen. In Relation gesetzt komme ein Brandfall auf 6.333 Tesla gegenüber 1350 Benzinautos. So gesehen, sei ein Tesla Model S viereinhalb Mal brandsicherer als ein normales Benzinauto.

Obwohl Tesla von der Sicherheit des Model S überzeugt ist, gab es bereits ein Update für die Luftfederung mit höherer Bodenfreiheit bei hohen Geschwindigkeiten. Im Januar 2014 wird es eine weitere Aktualisierung  geben, bei der der Fahrer diese direkt auswählen kann. Als zweite Maßnahme hat Tesla die Bundesbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) aufgefordert, schnell eine vollständige Untersuchung der Fahrzeugbrände  durchzuführen. Fall sich dabei Verbesserungsbedarf festgestellt würde, werde Tesla dies sofort umsetzen und für vorhandene Fahrzeuge für Kunden kostenlos nachrüsten.

Dritter Schritt: Tesla erweitert seine Garantie um die Abdeckung aller Brandschäden, selbst wenn sie durch ein (nicht vorsätzliches) Fehlverhalten des Fahrers verursacht werden sollten. Durch diese Risikoübernahme könne der Tesla auch bei den Versicherungsprämien besonders günstig eingestuft werden. (ddp-AutoReporter/wpr)