Verkehrserziehungsprogramm RoadSense: Schulen können sich ab sofort anmelden

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Das Verkehrserziehungsprogramm RoadSense kommt nach der positiven Resonanz auch im Jahr 2014 wieder nach Rastatt. Im Mercedes-Benz Kundencenter können vom 31. März bis 11. April 2014 täglich vier Schulklassen das Angebot nutzen. Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler im gesamten Umkreis haben die Chance, an dem erlebnisreichen Programm teilzunehmen. Ab sofort können sich Schulen für die Teilnahme im kommenden Jahr anmelden.

„RoadSense ist eine wertvolle Ergänzung zur herkömmlichen Verkehrserziehung. Unser Ziel ist, das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen in Ihrer Rolle als Mitfahrer zu schärfen - ohne erhobenen Zeigefinger", so Astrid Ernst, Leitung RoadSense in Deutschland. Ob im Familienauto oder im Auto von Freunden: Jugendliche finden sich als Mitfahrer oft in Situationen wieder, die sie selbst und andere vor Herausforderungen stellen. Fährt jemand zu riskant oder gefährlich? Ist das Gepäck sicher verstaut? Konzentriert sich der Fahrer auf die Straße oder ist er vielleicht abgelenkt? Bei dem Programm der Mercedes-Benz DrivingAcademy geht es um Probleme, die immer wieder zu Unfällen von jugendlichen Fahrern und Mitfahrern führen. Dazu zählen die falsche Einschätzung von Situationen und des eigenen Könnens, ein geringes Risikobewusstsein sowie Gruppendruck. Mit speziell geschulten Fahrlehrern lernen Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren in einem halben Tag, sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer besser einzuschätzen und Risiken zu vermeiden.

Das Programm besteht aus verschiedenen Bausteinen: Im praktischen Teil dürfen die Schüler unter professioneller Aufsicht selbst ans Steuer eines Fahrzeugs mit Fahrschulausstattung. Den Jugendlichen wird jedoch nicht das Autofahren beigebracht - stattdessen erleben sie für Mitfahrer typische Konfliktsituationen und lernen, verantwortlich mit diesen umzugehen. Dazu gehören der Umgang mit dem Fahrverbot und die richtige Ladungssicherung: Eindrucksvoll erleben die Schüler, wie Bälle bei einer starken Bremsung durch das Fahrzeug fliegen. Im „Sicherheitslabor" demonstrieren die Ausbilder anhand von Exponaten, wie ein Mitfahrer in verschiedenen Situationen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen und somit auf die Sicherheit nehmen kann. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler mit einer „Rauschbrille" die Wirkung von Alkoholkonsum auf das Fahrverhalten erfahren. Übungen, Hintergrundwissen und Diskussionen vermitteln klare Botschaften, die im Alltag sofort nutzbar sind: Die Absolventen müssen nach dem Training dem Fahrer nicht mehr kritiklos blindes Vertrauen entgegenbringen.

Mercedes-Benz hat die Trainingsinhalte von RoadSense in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat, der Jacobs University Bremen und der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. (BVF) entwickelt. Auch die Unfallkasse Baden-Württemberg unterstützt dieses Programm, das auch ein Bestandteil der Verkehrspräventionsaktion GIB ACHT IM VERKEHR (KEV) ist. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es im Internet: www.roadsense.de (dpp-AutoReporter)