Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann auf den Spuren von Paul Pietsch

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Formationsflug der drei Opel KAD-Modelle bei der Paul Pietsch Classic 2014. Foto: Opel/ dpp-AutoReporter

Paul Pietsch - Car-Guy, Grand-Prix-Rennfahrer und Gründer der Motor Presse Stuttgart - hatte noch im hohen Alter sein Büro in der schwäbischen Landeshauptstadt und fuhr einmal pro Woche seine Lieblingsstraßen durch den Schwarzwald entlang nach Stuttgart. Auf diesen serpentinen-gesegneten Pisten findet jährlich die Paul Pietsch Classic in Gedenken an den Rennfahrer und Verleger statt. In diesem Jahr nahm ein weiterer Car-Guy die Strecke unter die Reifen eines kraftstrotzenden Opel Admiral V8 - Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann.

Zusammen mit Oldtimer-Rallyefahrer Hanns Werner Wirth gelang ihm am Ende sogar der Doppelsieg - in der Gesamtwertung der diesjährigen 3. Auflage der Paul Pietsch Classic sowie in der Klasse 4 der Fahrzeuge von 1962 bis 1969.

„Das war eine tolle Erfahrung, die Begeisterung der Zuschauer für den Admiral V8 so hautnah zu erleben und so viel von meinem Co-Piloten zu lernen", resümiert Dr. Neumann nach seinem ersten Classic-Rallye Einsatz. Co-Pilot Hanns Werner Wirth zeigte sich beeindruckt von der Zuverlässigkeit des Opel Flaggschiffes: „Der diesjährige Sieg ist eine schöne Auszeichnung für die Opel KAD-Reihe zu ihrem 50-jährigen Jubiläum."

Der Opel-Chef kann sich als Elektroingenieur genauso für die jüngste Infotainment-Entwicklung bei Insignia und Co. begeistern wie für die Helden der Geschichte. Ob mit der „Schwarzen Witwe" auf dem Nürburgring oder dem Admiral bei der Paul Pietsch Classic - der Vorstandsvorsitzende nutzt gerne die Gelegenheit, um einer der topgepflegten Pretiosen von Opel Classic Auslauf zu geben. Davon konnten sich auch die Zuschauer im Schwarzwald überzeugen, als Neumann den Admiral mit seinem drehmomentstarken 190 PS Triebwerk gekonnt durch die engen Kurven lenkte.

Einem Kapitän aus dem Jahr 1969 wurden vom Rennfahrer und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock die Sporen gegeben. Der ehemalige Le-Mans-Sieger war besonders vom Fahrwerk seines 132 PS-starken Sechszylinder-Boliden beeindruckt: „Erstaunlich, welchen Fahrkomfort die Ingenieure bereits vor 50 Jahren realisieren konnten. Die Fahrt über die Gesamtstrecke von 459 km habe ich sehr entspannt und ermüdungsfrei zurückgelegt", so Winkelhock.

Einen 230 PS-starken Opel Diplomat aus dem Jahr 1966 steuerte Tim Ramms, Mitglied der Geschäftsführung der MotorPresse Stuttgart, zusammen mit Opel-Sprecher Harald Hamprecht durchs Ziel. (dpp-AutoReporter/ hhg)