48 Argos Reisemobile schippern den Rhein hinunter

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48 Argos Reisemobile schippern den Rhein hinunter Foto: Bürstner/dpp-AutoReporter

Das haben Käpt'n und Schiff noch nicht gesehen: 48 große Reisemobile wurden am Montag den 12. Mai im Kehler Hafen per Kran an Bord der, 135 Meter langen, MS Elsina gehievt. Für Kapitän Ketelaar und sein Schiff eine Premiere. Und auch für Bürstner. In den Produktionshallen des Reisemobilherstellers gleich in der Nachbarschaft des Kehler Hafens wurden sie gefertigt, die letzten beiden Alkovenfahrzeuge aus der Argos Time Baureihe wurden gewissermaßen direkt vom Band zur Verladestation gefahren.

In wenigen Tagen werden sie nach rund 706 Kilometern auf dem Rhein an Bord der MS Elsina den Seehafen von Rotterdam erreichen und auf ein hochseetaugliches RoRo-Schiff umgeladen. Von dort geht die Fahrt weiter nach Schweden, wo die Reisemobilflotte noch im Mai zugelassen werden soll und dann in der Vermietung unterwegs sein wird.

Bürstner Geschäftsführer Giovanni Marcon kann sich gleich zweifach freuen: Ersten ist die skandinavische Bestellung ein Zeichen dafür, dass sich einzelne Märkte wieder erholen und die anspruchsvollen schwedischen Kunden jetzt erneut auf Bürstner setzen. Zweitens zeigt der bisher nicht genutzte und ungewöhnliche Weg der Fracht den Rhein hinunter einen neuen und kostengünstigen Vertriebsweg. „Unser Stammsitz in der Kehler Weststraße liegt direkt am Rhein, das Hafenbecken des internationalen Hafens liegt nur wenige Meter entfernt. Das bietet für die Zukunft interessante Möglichkeiten unsere Reisemobile schnell und sicher zum Kunden zu transportieren. Auch dann, wenn der jenseits der Meere zu Hause ist", so Marcon.

Die Verladearbeiten im Kehler Hafen haben einen kompletten Arbeitstag gedauert. Um 7 Uhr morgens wurde der erste Argos Time, ein A 650, auf die MS Elsina gehievt. Kurz vor 16 Uhr am Nachmittag vervollständigte ein A 660 die Ladung. Mitarbeiter von Bürstner und zahlreiche Schaulustige waren Zaungäste bei der außergewöhnlichen Premiere im Kehler Hafen. Eine Neuauflage dieser Transportalternative ist bei ähnlichen Grundvoraussetzungen durchaus möglich. (dpp-AutoReporter)