Steuerrecht: So wird aus der 1 %-Regelung schon mal eine von zweimal 1 %...

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Stellt ein Unternehmer einem leitenden Mitarbeiter (hier dem Geschäftsführer einer GmbH) zwei Pkws zur Verfügung, die er beide auch privat nutzen darf, so muss er sich damit abfinden, dass - werden keine Fahrtenbücher geführt - beide Male sein privat genutzter Anteil nach der "1 %-Methode" ermittelt wird, um pauschal die private Nutzung zu ermitteln - und zu besteuern. Begründung: Dem Arbeitnehmer wird ein doppelter Nutzungsvorteil zugewandt. Er kann nach Belieben auf beide Fahrzeuge zugreifen und diese entweder selbst nutzen oder - soweit arbeitsvertraglich erlaubt - einem Dritten überlassen. Hierdurch erspart er sich den Betrag, den er für die Nutzungsmöglichkeit vergleichbarer Fahrzeuge am Markt aufwenden müsste. (BFH, VI R 17/12) Wolfgang Büser/dpp-AutoReporter