Mangelhaftes Tattoo: Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadenersatz

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Mangelhaftes Tattoo: Kunde hat Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadenersatz ohne Nachbesserung. Foto: Archiv/dpp

Wird ein Tattoo fehlerhaft ausgeführt, kann der Kunde Schmerzensgeld sowie die Kosten für eine Beseitigung des Tattoos als Schadenersatz fordern, ohne dem Tätowierer zuvor Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben zu haben. Dies entschied nach Mitteilung der D.A.S. das OLG Hamm. Grund: Bei Arbeiten, die Schmerzen verursachen und zu Gesundheitsschäden führen können, spielt das Vertrauen in die Fähigkeiten des Auftragnehmers eine entscheidende Rolle. OLG Hamm, Az. 12 U 151/13 (dpp)