25 Jahre Katalysator bei Opel

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25 Jahre Katalysator bei Opel. Foto: Opel/dpp-AutoReporter

Als Louis R. Hughes im April 1989 - also vor genau 25 Jahren - als Vorstandsvorsitzender die Verantwortung bei Opel übernahm, hatte er viele Aufgaben zu bewältigen. Besondere Priorität: Jedes Opel-Modell mit Benzinmotor sollte einen serienmäßigen Abgaskatalysator haben. Eine Entscheidung, die sich als erfolgreich und zeitgemäß erwies: Mitte des Jahres 1989 verfügten bereits 19 von 20 verkauften Opel-Benzinern über diese Technologie.

Heute sind Automobil-Emissionen so gering wie nie zuvor - seit 1989 wurden sie um mehr als 90 Prozent gesenkt. Und Opel geht noch einen Schritt weiter: „Wir sind Vorreiter auf dem Gebiet umweltfreundlicher Technologien und wollen den CO2-Fußabdruck unserer Fahrzeuge so klein wie möglich halten. Das erreichen wir zum einen durch die permanente Weiterentwicklung unserer Katalysatoren, zum anderen durch besonders saubere und effiziente Motoren", sagt Opel-Entwicklungsvorstand Michael Ableson. „Bis Ende 2016 werden wir drei komplett neue Motorenfamilien und 13 neue Motoren mit noch geringeren Emissionen auf den Markt bringen. Außerdem entwickeln wir Autos, die schon jetzt die gesetzlichen Normen der Zukunft erfüllen."

Initialzündung für den Serien-Katalysator

Opel-Ingenieur Andreas Dindorf, zuständig für die Umsetzung von Produktvorschriften, erklärt die Entscheidung für serienmäßige Katalysatoren so: „Autos mit Kat waren umweltfreundlich. Zudem profitierten die Kunden von steuerlichen Anreizen. Als Teil der GM-Familie konnten wir das Know-how und die Technologien nutzen, die auf dem US-Markt bereits eingesetzt wurden. Hier waren Abgasreiniger nämlich schon Pflicht. So waren wir besser vorbereitet als andere und konnten die Initiative ergreifen." Anfangs importierten die europäischen Hersteller Katalysatoren aus den USA und modifizierten diese für ihre Fahrzeuge. GM, der Mutterkonzern von Opel, war zu dieser Zeit der größte Hersteller von Katalysatoren. (dpp-AutoReporter)