Das Cabrio richtig versichern

Picture

Das Cabrio richtig versichern. Foto: dpp-AutoReporter

Sich im offenen Wagen den Wind um die Nase wehen zu lassen, ist cool und macht viel Spaß. Doch die schicken Autos locken auch Diebe an. Deshalb sollten Sie das Verdeck oder Dach immer schließen, wenn Sie Ihren Wagen verlassen - auch wenn es nur für einen kurzen Moment ist. Anderenfalls riskieren Sie einen Abzug bei der Entschädigungsleistung Ihrer Versicherung, z. B. wenn das Radio oder sogar das ganze Cabrio gestohlen wird. Für Diebstahl aus dem Cabrio kommt die Teilkaskoversicherung auf. Allerdings gilt dies nur für fest im oder am Wagen angebaute Dinge, z. B. ein eingebautes Navigationsgerät. Auch Zubehör, das ausschließlich dem Gebrauch des Fahrzeuges dient, ist versichert. Das mobile Navi oder ein Handy wird nicht ersetzt - der Kindersitz hingegen schon.

Ist das Dach mit einem Stoffverdeck verschlossen und wird dieses aufgeschlitzt, kommt die Teilkaskoversicherung für den Einbruchdiebstahlschaden auf. Die Vollkaskoversicherung übernimmt darüber hinaus Schäden durch mut- oder böswillige Beschädigung, z. B. wenn das Verdeck aufgeschlitzt oder der Lack zerkratzt wird. Sinnvoll ist es, das Cabrio über Nacht in einer Garage oder auf einem abgesicherten Parkplatz abzustellen.

Wer sein Cabrio nur einige Monate im Jahr fährt, kann es mit einem Saisonkennzeichen für zwei bis elf Monate zulassen. Damit ist das Fahrzeug nur für bestimmte Monate - in der Regel die Sommermonate - zum Straßenverkehr zugelassen. Außerhalb der "Saison" darf es nicht auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen abgestellt werden. Die Versicherungsbeiträge fallen nur für die Zeit an, in der das Auto - wie auf dem Kennzeichen angegeben - gefahren werden darf. Im Ruhezeitraum läuft die Versicherung beitragsfrei als so genannte "Ruheversicherung" weiter. Versicherungsschutz besteht dann nur innerhalb des Raumes, in dem das Cabrio abgestellt wurde oder auf einem umfriedeten Abstellplatz. (dpp-AutoReporter)