Schnelle Hilfe im Notfall: Luftrettung bei Motorradunfällen

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Schnelle Hilfe im Notfall: Luftrettung bei Motorradunfällen. Foto:DRF/dpp-AutoReporter

Sonnenschein, wolkenloser Himmel und milde Temperaturen - mit dem Frühling beginnt für Motorradfahrer die schönste und zugleich gefährlichste Zeit des Jahres. Denn nach dem Winter fehlen mitunter Übung und Fahrsicherheit. „Besonders am Osterwochenende rechnen wir wieder verstärkt mit verunglückten Motorradfahrern, die das schöne Wetter für Ausfahrten nutzen. Aber gerade für Zweiradfahrer enden Unfälle oft folgenschwer, weil sie keinerlei Knautschzone haben. Wir können durch unsere schnelle Hilfe oft Leben retten, doch sollten Unfälle durch umsichtiges Fahrverhalten von allen Verkehrsteilnehmern vorgebeugt werden", so Christoph Lind, Rettungsassistent der DRF Luftrettung.

Die DRF Luftrettung gibt Tipps, um Unfälle mit Motorrädern zu vermeiden und im Notfall richtig zu handeln:

·Vorsicht vor Selbstüberschätzung: Auf Übungsplätzen können Sie wieder ein Gefühl für Ihre Maschine bekommen. Trainieren Sie, richtig zu bremsen, Kurven zu fahren und auszuweichen.

·Fahren Sie vorsichtig: Gerade in Kurven und Waldstücken sollten Sie das Tempo drosseln.

·Ein Helm ist Pflicht, aber tragen Sie auch sonst ausreichende Schutzkleidung wie spezielle Rückenprotektoren - auch bei kurzen Fahrten!

·Fahre Sie in Kurven nicht zu nah am Mittelstreifen - es besteht Kollisionsgefahr mit dem Gegenverkehr!

·Ist ein Unfall geschehen, rufen Sie sofort die Notrufnummer 112 an.

·Leisten Sie bei einem Unfall Erste Hilfe, denn oft zählt jede Minute! Stabile Seitenlage und Herz-Lungen-Massage sollte daher jeder Verkehrsteilnehmer beherrschen.

Wenn ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft: Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Jahr für Jahr starten die Besatzungen zu über 38.000 Einsätzen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist sie dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Mehr Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung. (dpp-AutoReporter)