Stört Bello den Betriebsfrieden, muss er draußen bleiben

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Stört Bello den Betriebsfrieden, muss er draußen bleiben. Foto: dpp

Auch die Assistentin einer Geschäftsführung (hier in einer Werbeagentur) kann sich nicht alles erlauben. Genauer: Ihr Hund, den sie mit ins Büro bringen darf, darf nicht über die Stränge schlagen. Hier tat er es doch - was zur Folge hatte, dass das übrige Personal sich derart vor ihm fürchtete, dass es den "Kontakt" zur Assistentin so gut wie möglich vermied.

Dem Chef war das gar nicht recht. Die Folge: Der Hund durfte nicht mehr mit ins Büro kommen. Die zweite Folge: Klage vor dem Arbeitsgericht. Dritte Folge: Die Entscheidung des Chefs wurde abgesegnet - wegen "erheblicher Störung des Arbeitsfriedens". Dass auch andere Mitarbeiter ihre Vierbeiner mitbringen durften - und noch dürfen - änderte nichts an dem Urteil. Sie verhielten sich "zurückhaltend..." (ArG Düsseldorf, 8 Ca 7883/12) Wolgang Büser/ dpp