GTÜ: Mit Lichtassistenten den Durchblick behalten

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Der Fernlichtassistent erkennt entgegenkommende oder vorausfahrende beleuchtete Fahrzeuge. Foto:GTÜ/Daimler/dpp-AutoReporter

Trotz „länger" werdender Tage sind viele Autofahrer immer noch bei Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs. Viele von ihnen fühlen sich dabei unsicher, schließlich ist die Sicht eingeschränkt und teilweise blendet auch der Gegenverkehr. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfehlen daher Lichtassistenten. Diese können helfen, sich bei Dämmerung und Dunkelheit besser zurechtzufinden. Sie leuchten die Fahrwege perfekt aus, ohne andere zu blenden.

Autofahrer erleben täglich stressige Situationen im Straßenverkehr. So empfindet rund die Hälfte der Deutschen plötzliche Bremsmanöver als sehr stressig, gefolgt vom Durchfahren enger Autobahnbaustellen (42 Prozent) und von langsamem Stop-and-go-Verkehr (41 Prozent).

Lichtassistenten können helfen, diesen Stress zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Durch sie wird zwischen Abblend- und Fernlicht umgeschaltet, wann immer es die Verkehrssituation erlaubt und erfordert. Neue elektronische Helfer können auch vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge gezielt ausblenden, aber dennoch deren unmittelbare Umgebung mit Fernlicht beleuchten. Das bereits etablierte Kurvenlicht leuchtet die Kurve in Abhängigkeit vom Radius aus. Und das Abbiegelicht erhellt gezielt Fußgänger und Radfahrer, die beim Abbiegen oft übersehen oder zu spät gesehen werden.

Einen Überblick über weitere Fahrerassistenzsysteme (FAS) bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Über die Verfügbarkeit der verschiedenen FAS in über 300 Fahrzeugmodellen informiert die dort integrierte Datenbank. Die Kampagne „bester beifahrer" des DVR, an der auch die GTÜ beteiligt ist, setzt sich unter dem Motto „Schlaue Autos kommen besser an" für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen ein. (dpp-AutoReporter/hhg)