Unfall beim Frühjahrsputz

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Unfall beim Frühjahrsputz. Foto: dpp-AutoReporter

Nach dem Winter steht bei vielen der Frühjahrsputz an. Nicht selten kommt es dabei zu einem Unfall - das bestätigt auch das Ergebnis einer im Auftrag von ERGO durchgeführten repräsentativen Umfrage von Ipsos: Jeder dritte Bundesbürger im Alter von 16 bis 70 Jahren verunglückte schon einmal bei der Hausarbeit. Rund die Hälfte (49 Prozent) der Betroffenen musste daraufhin sogar ärztlich behandelt werden. „Die Folgen können schmerzhafte Prellungen, aber auch bleibende körperliche Schäden sein", warnt Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO.

Auf die gesetzliche Unfallversicherung können die Betroffenen dann nicht zählen: Staatliche Hilfen gibt es nur, wenn der Unfall während der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg erfolgt - nicht jedoch im privaten Bereich. „Vollzeit-Hausfrauen oder -männer haben zudem überhaupt keinen gesetzlichen Unfallschutz", ergänzt der ERGO Experte. Deswegen sollte niemand auf eine private Unfallversicherung verzichten. Ein guter Versicherungsvertrag ist daran zu erkennen, welche Assistenz-Leistungen er bietet: Fahrdienste, Menü- und Wäscheservice sowie Kinderbetreuung erleichtern Unfallopfern die Bewältigung ihres Alltags enorm. Ebenso wichtig ist, dass die Versicherung Hilfestellung bei der Wiedereingliederung in den Beruf und Alltag leistet - etwa mit einem Paket, das Verunglückten die Teilnahme an speziell zugeschnittenen Reha-Maßnahmen, Fitnesstrainings und Physiotherapien ermöglicht. Und bleibt als Folge eines Sturzes nach der Behandlung eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung zurück, bekommt der Betroffene eine vertraglich vereinbarte Summe ausbezahlt.

„Zum einen geht es darum, eventuelle Einkommensverluste aufzufangen. Zum anderen drohen dem Betroffenen, unter Umständen auch seiner Familie, oft erhebliche Zusatzbelastungen", weiß Rudolf Kayser. Wie viel der Versicherte ausbezahlt bekommt, richtet sich nach dem Grad der Invalidität in Prozent. In der Regel können die Leistungen als eine monatliche Unfall-Rente aber auch als eine einmalige Kapitalzahlung bei Invalidität vereinbart werden. Ein Mehr an Sicherheit kann ein Vertrag mit sogenannter Mehrleistung oder progressiver Invaliditätsleistung bieten. Das heißt konkret: Bei höheren Invaliditätsgraden erhalten Unfallopfer eine überproportionale Auszahlung.

Der Unfallexperte der ERGO rät beim Groß-Reinemachen vor allem zu Geduld: „Das Frühjahr ist lang: Die Fenster müssen nicht alle auf einmal glänzen - nehmen Sie sich Zeit und vermeiden Sie Hektik. Denn gerade, wenn es besonders schnell gehen soll, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass ein Missgeschick passiert!" (dpp)