Genfer Autosalon 2014: Bei Peugeot debütieren zwei Autos und neue Motorisierungen

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Auf den neuen 108 setzt Peugeot große Hoffnungen. Foto: Peugeot/dpp-AutoReporter

Peugeot sieht sich für den 84. Internationalen Genfer Automobilsalon in einer Produkt- und Technologieoffensive. Modellseitig wird erstmals der kleine Peugeot 108 ausgestellt. Er soll im Sommer den 800 000-Mal gebauten 107 ablösen. Mit seinen kompakten Abmessungen (Länge: 3,47 m) und dem geringem Gewicht (ab 840 kg) empfiehlt sich der 108 als Stadtflitzer.

Er wird als 3- oder 5-Türer angeboten. Für Individualisierungsmöglichkeiten sorgen acht Karosseriefarben, drei Dachfarben für den „108 Top" mit Stoffdach, zwei zweifarbigen Lackierungen für die 3-türige Limousine sowie sieben Individualisierungsstile und Innenraumwelten. Die Kunden des Peugeot 108 haben die Wahl zwischen vier Antriebseinheiten basierend auf zwei Dreizylinder-Benzinmotoren (1,0 l VTi 68 PureTech und 1,2 l VTi 82) mit optimiertem Verbrauch und CO2-Emissionen ab 88 Gramm pro Kilometer.

Zweiter Neuzugang ist der 308 SW, die Kombiversion des im Herbst 2013 vorgestellten Peugeot 308. Er soll natürlich die klassischen Erwartungen an Ladevolumen, Platzangebot, Variabilität und Alltagstauglichkeit erfüllen, aber auch für eine „effiziente Konzeption durch Gewichtsoptimierung, dynamisches Design, innovative Cockpit-Gestaltung, einzigartiges Fahrerlebnis, innovative Motoren mit niedrigem Verbrauch und Qualität auf höchstem Niveau" stehen.

Neues auch bei den Antrieben: Im Peugeot 308 1,2 l e-THP 96 kW/130 PS hält der „PureTech"- Dreizylinder Einzug. Dieser Benziner arbeitet mit einer Hochdruckdirekteinspritzung (200 bar) und einem Turbolader der neuesten Generation. Mit einem maximalen Drehmoment von 230 Nm bei 1750/min weist er das im Marktvergleich beste Verhältnis von früh anliegendem Drehmoment zu Leistung aus. Darüber hinaus bleiben 95 Prozent des Drehmoments zwischen 1500 und 3500 Umdrehungen pro Minute verfügbar. Bei gleicher Leistung und gleichem Fahrkomfort sollen Verbrauch und CO2-Emissionen um 21 Prozent sinken.

Peugeot präsentiert in Genf seine neue Diesel-Abgasnachbehandlungstechnologie BlueHDi. Sie kombiniert die selektive katalytische Reduktion (SCR) mit dem Partikelfiltersystem (FAP) mit Additiv und soll so den e-HDi-Motoren eine Verringerung ihrer Stickoxidemissionen (NOx) um bis zu 90 Prozent sowie eine Optimierung ihrer CO2-Emissionen und ihres Verbrauchs bei gleichzeitigem Ausfiltern von 99,9 Prozent der Anzahl der Partikel ermöglichen. Die BlueHDi-Technologie übererfüllt bereits heute die Euro-6-Dieselnorm und wird schrittweise auf alle Dieselmodelle der Marke ausgeweitet.

Ein weiteres Glanzlicht will die Diesel-Hybridtechnologie HYbrid4 setzen, die 2012 im 3008 HYbrid4 Weltpremiere feierte und dann auf die Modelle 508 RXH und 508 HYbrid4 ausgeweitet wurde und bisher 36000 Käufer erreichte. Dank einer Systemleistung von 147 kW/200 PS, die von einem 2,0 l HDi FAP an der Vorderachse und einem Elektromotor an der Hinterachse bereitgestellt wird, generieren die HYbrid4-Modelle mit ihren vier verschiedenen Betriebsmodi (Auto, ZEV, Sport, 4WD) ein neues Fahrerlebnis gepaart mit einem Emissionsniveau ab 85 Gramm CO2 pro Kilometer.(dpp-AutoReporter/wpr)