Leserwahl „Best Cars 2014“ VW- und BMW-Marken dominieren

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25 mal Stolz: Die Preisträger der „Best Cars 2014“, flankiert von den Chefredakteuren Ralph Alex (links) und Jens Katemann. Foto: MPS/dpp-AutoReporter

Die erfolgreichsten Marken der diesjährigen Leserwahl „Best Cars 2014" heißen BMW und VW. Die 115 285 Teilnehmer wählen das Elektrofahrzeug BMW i3, das BMW Vierer Coupé und den BMW Fünfer jeweils auf den ersten Rang in den Kategorien Kleinwagen, Mittelklasse sowie obere Mittelklasse. Vier weitere BMW-Modelle (Dreier, Sechser Gran Coupé, i8, X5) schaffen es auf den zweiten Rang in ihren Klassen.

Mit je zwei Top-Plätzen können Mercedes, Porsche und VW aufwarten. Die neue S-Klasse gewinnt mit 24,4 Prozent der Stimmen vor dem BMW Sechser Gran Coupé. Auch in 2014 erweist sich der klassische Geländewürfel G-Klasse  als eine sichere Bank für Mercedes. Mit 13,8 Prozent der Stimmen setzt er sich in der auf 68 Offroad- und SUV-Konkurrenten angeschwollenen Kategorie durch.

Volkswagen holt seine beiden ersten Plätze mit den Abonnementssiegern VW Golf und VW Multivan, der gegen 57 Konkurrenten auf 35,8 Prozent der Stimmen kommt und damit das beste Einzelergebnis über alle Kategorien hinweg erzielt - mit satten 26,5 Prozentpunkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten VW Touran (9,3%). Konzernmitglied Porsche fährt mit dem 911 in der Kategorie Sportwagen mit 30,3 Prozent auf den Spitzenplatz; das 911 Cabriolet gewinnt mit elf Prozent der Stimmen seine Kategorie ebenfalls, wenn auch nur leichtem Vorsprung vor der hauseigenen Konkurrenz in Gestalt des 918 Spyder (10,3%).

Freude auch bei Opel: Bei den Minicars parkt der Opel Adam auf dem Platz an der Sonne ein. Das Lifestyle-Modell schlägt den cleanen VW up! mit einem hauchdünnen Vorsprung von  0,3 Prozentpunkten. In der separaten Importwertung profitiert Jaguar von den Sympathien der Leser für Kraft, Leder und poliertem Holz im Innenraum: Neben dem Vorjahressieger Jaguar XF, der auch in diesem Jahr die Obere Mittelklasse dominiert, schafft der offene Jaguar F-Type bei den Cabrios auf Anhieb den Sprung ganz nach oben.

Skoda gelingt mit seinem neuen Octavia in der Kompaktklasse und dem überarbeiteten Superb in der Mittelklasse zweimal der Sprung auf das oberste Treppchen. Auch die Volkswagen-Konzernmarke Seat steuert zwei Top-Positionen zur Gesamtbilanz des VW-Konzerns bei. Der spanische Ableger des VW Polo, der Seat Ibiza, setzt sich bei den Kleinwagen gegen den Alfa Romeo MiTo durch. Der Van Seat Alhambra lässt die beiden Franzosen Citroën C4 Picasso und den Gründervater Renault Espace klar hinter sich.

Der Sieg des Mini bei den kleinen Importierten bessert die Konzernbilanz von BMW weiter auf, der viertürige Aston Martin Rapide S siegt bei den Großen. Der Aston Martin Vanquish, Vorjahressieger bei den Sportwagen, muss sich in diesem Jahr dem Alfa Romeo 4C geschlagen geben - wenn auch nur mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,4 Prozentpunkten.

Bei den eingewanderten Geländewagen herrschen auch 2014 klare Verhältnisse: Alle drei Plätze auf dem Treppchen macht die Rover-Range unter sich aus: Der Evoque verteidigt seinen zweiten Platz, Vorjahressieger Range Rover fällt auf die dritte Position zurück - dieses Mal siegt dafür der neue Range Rover Sport.

Als Reaktion auf Diskussionen um diese nicht immer transparente Art von Auto-Wahlen hatte die Motor Presse Stuttgart die Auszählung der Teilnehmerzahlen durch einen Notar überprüfen lassen. (dpp-AutoReporter/wpr)