Scania-Modellpalette jetzt komplett auf Euro-6

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Mit der Einführung des 544 kW/730 PS starken  V8-Motors mit 16 Litern Hubraum komplettiert Scania seine Angebotspalette  mit Euro-6-Motoren auf insgesamt 15. Die neue Top-Motorisierung entwickelt  ein maximales Drehmoment von 3500 Nm. Bereits früher im Jahr hatten die Schweden die V8-Euro-6-Motoren mit 382 kW/520 PS und 426 kW/580 PS vorgestellt.

Die weltweite Nummer drei bei Schwerlastern und Bussen flankiert die Abrundung seiner sauberen Achtzylinder mit neuen Funktionen und Dienstleistungen - etwa durch das Angebot, Euro-6-Dieselmotoren auch  mit alternativen Kraftstoffen , wie bis zu 100 Prozent Biodiesel (320 oder 360 PS) oder Gas (280 oder 340 PS - Erdgas, Flüssiggas, Biogas) zu betreiben.

Neu ab Frühjahr 2014 ist auch die modellabhängige Ausstattung mit „Eco-roll".  Es wägt ab, wie beim Bergab-Rollen am meisten  Kraftstoff gespart werden kann:  mit dem Getriebe in Neutralstellung und Motor im Leerlauf oder doch mit Motorbremse und Kraftstoffabschaltung. Die Ersparnis gibt Scania mit etwa zwei Prozent an.
Für mehr Unfallsicherheit sorgen elektronische Helfer, die Unaufmerksamkeiten des Fahrers wahrnehmen - wie das Notbremssystem AEB, das proaktiv in Bremsbereitschaft geht. Oder der  Spurverlassenswarner LDW, der auf untypische Seitwärtsbewegungen reagiert.

Der Scania-Fahrer selbst erhält laufende Rückmeldung. Erweiterte Anzeigen im Hauptdisplay informieren ihn über den Kraftstoffverbrauch und Optimierungsmöglichkeiten der Fahrweise.

Die neueste Version des „Scania Fleet Managements" bietet erweiterte Funktionen für die Tourenplanung. Die Fahrzeugposition wird nun Minutengenau ermittelt - statt wie üblich im Zehn-Minuten-Takt - gerade im eng terminierten Verteilerverkehr in hoher Verkehrsdichte wichtig.  Ein Tank-Report ermöglicht dem Spediteur die Überprüfung der Tankrechnungen. Darüber hinaus berechnen alle Lkw mit Scania Communicator ihr eigenes Gesamtgewicht anhand des Motor-Management-Systems,  um dem Fahrer via Display zu assistieren und ihm Versesserungen des  Kraftstoffverbrauchs vorzuschlagen. (dpp-AutoReporter/wr)