Audi MQ! setzt Impulse für die Mobilität von morgen

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Audi-Chef Rupert Stadler (links) und Apple-Mitbegründer Steve Wosniak beim Mobilitätsgipfel in Ingolstadt. Foto: Audi/dpp-AutoReporter

Kreative Diskussionen zur Zukunft der Mobilität: Beim ersten ‚Mobility Quotient!‘-Gipfel von Audi machten sich Pioniere, Visionäre und Fachexperten Gedanken zu Dimensionen der Fortbewegung. Seinen Weg vom Start-Up zum IT-Giganten schilderte Apple-Mitbegründer Steve Wozniak. Wikipedia-Chef Jimmy Wales gab Einblicke in das Erfolgsgeheimnis seiner Online-Enzyklopädie. In interaktiven Workspaces erarbeiteten die Teilnehmer aus aller Welt im Dialog mit Audi-Mitarbeitern neue Ansätze zu den wichtigsten Mobilitätsfragen.

 

„Hört niemals auf zu fragen", forderte Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, zu Beginn des Gipfels das Publikum auf. Unter diesem Motto hatte Audi die Gäste nach Ingolstadt eingeladen. „Es sind die unkonventionellen Vordenker, die mit ihren Ideen unsere Zukunft gestalten", sagte Stadler. Audi habe den ‚MQ!‘ ins Leben gerufen, um mit führenden Köpfen aus Wirtschaft und Wissenschaft konstruktiv zu diskutieren. Als Grundlagen dienten dabei die vier Dimensionen räumliche, zeitliche, soziale und nachhaltige Mobilität.

 

Nach seiner persönlichen Vorstellung zu einem Mobilitätsquotienten gefragt, antwortete Steve Wozniak, er definiere ihn als Grad von individueller Freiheit. „Überall und zu jeder Zeit sein zu können, ohne Kabel. Gute Produkte machen den Menschen das Leben leichter und sollen ihnen helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen", unterstrich der Mitbegründer des US-Computerhersteller Apple. In der Zukunft werde die Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle spielen: „KI fasziniert mich inzwischen mehr als Computer. Sie wird unseren Alltag revolutionieren und noch einfacher machen." Ähnlich gespannt blickt Wozniak auf die E-Mobilität, bei der es noch viele Herausforderungen zu bewältigen gebe.

 

 

Dirk Ahlborn, CEO von Hyperloop Transportation Technologies, bestärkte Wozniak in seinen Forderungen nach effizienten Konzepten im Dienste der Gesellschaft. Mo Gawdat von Googles Forschungs- und Entwicklungslab ‚X‘ rief dazu auf, eine Demokratie der Innovationen zu schaffen, zu der jeder Mensch seinen Beitrag leisten könne.

 

 

Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, erklärte seine Mission in einem zentralen Satz: „Jede einzelne Person überall auf der Welt sollte freien Zugang zum gesammelten menschlichen Wissen haben." Eine Plattform wie Wikipedia ermögliche intellektuelle Unabhängigkeit: „Nichts auf der Welt ist so mobil wie Wissen." Fakten müssten so schnell wie möglich in Umlauf kommen - das sei die Leidenschaft des Wikipedia-Teams. Neue Technologien wie Virtual Reality könnten künftig auch Stimmungen und Gefühle transportieren, die Sachverhalte in ein ganz neues Licht stellen würden.

 

Im Anschluss an die Keynotes hatten die Gäste des MQ! die Chance, die Sprecher in individuellen Meet & Greets zu treffen. In 90-Minuten-Sessions tauschten sich die Visionäre dann zu Innovationsthemen wie Augmented und Mixed Reality, Smart Data, autonomes Fahren, Schwarmintelligenz oder virtuelle Zusammenarbeit aus. Während des gesamten MQ!-Summits gab es die Gelegenheit, auf 4360 Quadratmetern Gedanken miteinander zu teilen und sich zu vernetzen. (dpp-AutoReporter/wpr)