Ford-Umfrage: Mäßige Autohygiene der Deutschen

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Laut Stimmungsumfrage von Ford ist die deutsche Autohygiene eher mäßig ausgeprägt. Foto: dpp-AutoReporter

Beim Auto macht der Deutsche keine Experimente: bei Reinigung und kleiner Reparatur vertraut der Großteil der Bundesbürger auf Altbewährtes. Eine Stimmungsumfrage (Juli 2017, rund 100 Personen), durchgeführt von Ford zeigt, dass drei von vier Befragten entweder direkt zum speziellen Pflegemittel greifen oder versuchen, den Dreck mit Geschirrspülmittel und Wasser zu entfernen. Fast jeder Zweite reinigt sein Auto weniger als einmal im Quartal. Auch der Drang nach professionellen Reparaturen scheint gering: Bei kleinen Schäden am Auto geht es nicht sofort in die Werkstatt, diesen Weg spart sich ein Drittel der Befragten und nimmt die Reparatur erst einmal selbst in die Hand.


Täglich duschen gehört für uns zur Selbstverständlichkeit, regelmäßiges Reinigen des Autos hingegen nicht: Ein Viertel der Befragten gab an, durchschnittlich nur alle drei bis vier Monate das Fahrzeug zu reinigen. Jeder Dritte nimmt den Schwamm zumindest jeden zweiten Monat in die Hand, 25 Prozent sorgen immerhin einmal im Monat für Glanz.


Eigentlich müsste die Bereitschaft zur Reinigung etwas höher sein, wenn es um die Waschstraße geht. ‚Geld rein, sauber raus‘ - doch auch hier rafft sich nur jeder dritte Befragte auf, wenigstens einmal alle zwei Monate zu reinigen. Überraschend: Ist die Waschstraße in einem Abo enthalten oder sogar kostenlos, würden trotzdem nur 60 Prozent häufiger ihr Auto reinigen lassen. 33 Prozent geben sogar an, dass ihnen das überhaupt nicht wichtig ist.


Wenn für Sauberkeit gesorgt wird, greift jeder Dritte zu speziellen Pflegemitteln, ein weiteres Drittel hilft sich mit Spülmittel und Wasser aus. 20 Prozent der Befragten überlässt diese Entscheidung deshalb dem Fachmann, der das Auto professionell reinigt. An Omas Hausrezepte erinnern sich nur vier Prozent und rücken dem Dreck mit Backpulver oder Babyfeuchttüchern zu Leibe.


Dabei hat Omas Trickkiste einiges zu bieten: Riecht es im Innenraum unangenehm, so schafft eine Schale mit Kaffee oder Mehl über Nacht Abhilfe. Gegen Feuchtigkeit im Innenraum hat sich ein Schälchen Reis bewährt. Und bei hartnäckig verdreckten Scheiben hilft eine Zwiebel: Die Stellen mit der Zwiebel bearbeiten, dann mit Seifenwasser spülen und anschließend mit zusammengeknülltem Zeitungspapier vorsichtig nachpolieren. Auch der Fliegen-Friedhof ist im Nu entfernt: Mit einem sauberen Tuch Baby-Öl auf der verschmutzten Stelle verreiben und kurz nachpolieren.


Der größte Aufreger des Deutschen sind allerdings gar nicht Insekten, sondern Vögel: Deren Hinterlassenschaften treiben regelmäßig 40 Prozent der Befragten auf die Palme. Gleich dahinter folgt der klebrige Film von Lindenblüten und ähnlichem, der auch den Lack angreift. (dpp-AutoReporter/wpr)