IAA 2017: Autonomes Konzept smart vision EQ

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Smart Vision EQ Fortwo: 2,70 Meter kurz; Reichweite bis 250 km. Foto: Daimler/dpp-AutoReporter

 

Mit dem vision EQ fortwo zeigt smart eine neue Vision der urbanen Mobilität und eines individualisierten, flexiblen und effizienten öffentlichen Nahverkehrs: Das autonom fahrende Konzeptfahrzeug holt seine Passagiere vor Ort ab. Dass es sich um ‚sein‘ Fahrzeug handelt, erkennt der Nutzer mit Hilfe neuartiger Individualisierungsmöglichkeiten: Über den Black Panel Grill an der Front sowie über große seitliche Projektionsflächen erlaubt der smart vision EQ fortwo eine für Carsharing bis dato unbekannte Individualisierung des Fahrzeugs. Entlastet von Fahraufgaben, können die Passagiere im großen Innenraum entspannen. Als erstes Fahrzeug des Daimler Konzerns verzichtet das Showcar konsequent auf Lenkrad und Pedale.

 

Der Verzicht auf konventionelle Bedienelemente lässt den weiß gehaltenen Innenraum noch großzügiger wirken. An Stelle eines Armaturenbretts dominiert ein 24 Zoll (58,5 x 15,6 cm) großer Bildschirm, der von einem roségoldfarbenen Rahmen eingefasst wird.

 

Die mit Kunstleder bezogenen weißen Sitzflächen sind leicht und unkompliziert zu reinigen. Die Sitzbank bietet bis zu zwei Mitfahrern Platz. Das weiße Interieur erzeugt einen relativ großzügigen Raumeindruck. Eine versenkbare Mittelarmlehne schafft bei Bedarf Abstand zwischen den Personen oder dient als Ablagemöglichkeit. Weitere finden sich am Boden und unter der Sitzbank: Unter Gummispannbändern können Gepäck und persönliche Accessoires angebracht werden.

 

Der smart vision EQ fortwo verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 30 kWh. Ist er nicht im Einsatz, steuert er selbstständig eine Ladestation an, um neue Energie zu laden. Alternativ können sich die Autos induktiv ans Stromnetz andocken, Strom abgeben und so das Netz als ‚Schwarmbatterie‘ entlasten.

 

Dank Schwarmintelligenz und autonomem Fahren eröffnet der smart vision EQ fortwo neue Möglichkeiten des Carsharings: Herbeigerufen wird der Kurze über ein Mobile Device. Nutzer müssen das nächste freie Auto nicht suchen - es findet sie und holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab. Die miteinander vernetzten Fahrzeuge sind immer unterwegs (‚free floating‘). Das Auto muss nicht an festen Stationen abgeholt und zu ihnen zurückgebracht werden, sondern kann überall im Geschäftsgebiet angemietet und abgestellt werden. Die Auslastung steigt und zugleich verringern sich Verkehrsaufkommen und Parkflächen im urbanen Raum. (dpp-AutoReporter/wpr)