Hella verdoppelt Produktionskapazitäten in Shanghai

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Das Hella-Werk Shanghai bedient die Nachfrage nach Elektroniklösungen für den chinesischen Markt. Foto: Hella/dpp-AutoReporter

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella aus dem westfälischen Lippstadt erweitert seine Produktionskapazitäten in China und baut das Elektronikwerk in Shanghai weiter aus. So wird der bestehende Standort ab September 2017 zunächst um einen Neubau erweitert. Start der Serienproduktion ist dort für Mitte 2018 geplant. Anschließend erfolgt ein grundlegender Umbau des bestehenden Werks. Damit wird der Standort in Shanghai schrittweise zum größten Elektronikwerk im weltweiten Hella Netzwerk ausgebaut.


„China ist und bleibt für uns einer der wichtigsten Automobilmärkte", sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. „Mit dem Ausbau unseres Standorts in Shanghai erfüllen wir vor allem bestehende Kundenaufträge und bedienen die steigende Nachfrage des chinesischen Marktes nach innovativen Elektroniklösungen."


Nach Abschluss des Bauvorhabens wird die Produktionsfläche des Standortes auf rund 22.000 Quadratmeter ausgebaut. Im Werk werden zunächst insgesamt mehr als 40 Millionen Elektronikkomponenten pro Jahr gefertigt, innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen die Produktionskapazitäten verdoppelt werden. In dem Werk werden vornehmlich für den lokalen chinesischen Markt alle Produktgruppen des Elektronikbereiches von Hella hergestellt, unter anderem Komponenten für effizientes Energiemanagement und Fahrassistenzsysteme.


Bereits im April 2017 hat Hella den Bau von zwei neuen Werken angekündigt. So entsteht ebenfalls in China nahe der Metropole Tianjin eine Produktionsstätte des Gemeinschaftsunternehmens Beijing Hella BHAP Automotive Lighting für hochmoderne Lichtsysteme. In der litauischen Region Kaunas errichtet Hella darüber hinaus ein neues Elektronikwerk, dessen Eröffnung für Mitte 2018 geplant ist. (dpp-AutoReporter/wpr)