Im Nissan-Café mit selbst erzeugter Energie zahlen

Picture

Im Electric Café soll Menschen ‚elektrische Mobilität und Nachhaltigkeit‘ spielerisch näher gebracht werden. Foto: Nissan/dpp-AutoReporter

Nissan als automobiler Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas 2017 Essen hat ein Electric Café in der Rathaus Galerie der Ruhr-Metropole eröffnet. Bis 2. September können Besucher des Pop-Up Cafés dort montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr ihre Getränke mit Energie bezahlen, die sie zuvor mit eigener Muskelkraft erzeugt haben. Dabei können sie sich im Rahmen von Impulsvorträgen über nachhaltige Themen informieren und mit den Referenten diskutieren.


Das Electric Café ist Ausdruck einer Initiative, die Nissan Ende 2016 ins Leben gerufen hat und die ‚Electrify the World‘ heißt. „Wir wollen Diskussionen über Nachhaltigkeit anstoßen, Menschen in ganz Europa für die Elektromobilität gewinnen und zu einem nachhaltigeren Lebenswandel inspirieren", so Thiemo Jahnke, Direktor Marketing der Nissan Center Europe GmbH.


Auch Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der ‚Grünen Hauptstadt - Essen 2017‘ freut sich, „dass dieses innovative Konzept mitten in der Innenstadt umgesetzt wird - denn so können wir viele Bürgerinnen und Bürger erreichen. Das Electric Café passt ausgezeichnet zu unserem Titeljahr, weil es zeigt, wie intelligente Energielösungen der Zukunft aussehen können."


Nach Paris/F kommt das ungewöhnliche Konzept nun auch nach Deutschland. Der Hersteller des Nissan Leaf, dem mit über 280.000 Einheiten meistverkauften Elektrofahrzeug der Welt, möchte damit auch hierzulande mit Vorurteilen gegenüber Elektromobilität aufräumen, neue Zielgruppen für diese umweltfreundliche Antriebstechnologie begeistern und zu mehr Umweltbewusstsein bewegen.


Besucher nehmen im Café auf einem ‚Ergometer-Barhocker‘ Platz. Durch kräftiges Treten der Pedale wird Strom erzeugt, der in ein ‚xStorage‘-Speichermodul eingespeist wird. Nissan hat gemeinsam mit dem Energie-Unternehmen Eaton aus recycelten Batterien von Elektroautos einen Stromspeicher für das Eigenheim entwickelt, mit dem Kunden selbst steuern, wie und wann sie Energie in ihren eigenen vier Wänden nutzen wollen und so gezielt teure Ladezeiten vermeiden. Im Electric Café ist der Nutzen ebenso klar: Die Sporteinheit wird in Euro ‚umgerechnet‘, so gibt es ein Getränk nach Wahl: eine Tasse fair gehandelten Kaffee oder ein Erfrischungsgetränk von lokalen Produzenten.


Über den gesamten Zeitraum sind kurze Vorträge zu lokalen Nachhaltigkeitsthemen vorgesehen - von künstlerischen Projekten, über Upcyling-Mode bis hin zu technischen Lösungen, die zum Nachdenken anregen und zum Mitreden inspirieren sollen. (dpp-AutoReporter/wpr)