Autonomes Fahren: Ford investiert Milliarde in künstliche Intelligenz

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Ford will mit Argo AI eine lizenzfähige Software-Plattform für autonome Fahrzeuge schaffen - ab 2021 ohne Hörnchen. Foto: Ford/dpp-AutoReporter

Ford wird in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar in Argo AI investieren - dies ist ein auf künstliche Intelligenz und Robotik spezialisiertes Start-up-Unternehmen aus Pittsburgh/USA. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer Software-Plattform für autonome Fahrzeuge, die Ford bis 2021 auf die Straße bringen will. Argo AI wurde von den ehemaligen Google- und Uber-Managern Bryan Salesky (CEO, Argo AI) und Peter Rander (COO, Argo AI) geführt. Argo AI wird eng mit Ford kooperieren, um selbstfahrenden Fahrzeuge zur Marktreife zu verhelfen. Die Software könnte anderen Marktteilnehmern in lizensierter Form zur Verfügung gestellt werden.

„Das nächste Jahrzehnt wird durch die weitere Automatisierung des Automobils sowie durch autonome Fahrzeuge definiert werden. Diese Entwicklung hat bedeutende Auswirkung auf die Gesellschaft, wie einst vor 100 Jahren das Fließband von Henry Ford", sagt Mark Fields, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Ford Motor Company. „Da der Ford-Konzern sowohl ein Automobil- als auch ein Mobilitätsunternehmen ist, glauben wir, dass die Investition in Argo AI einen bedeutenden Mehrwert schaffen wird - durch die Stärkung unserer Führungsrolle bei der Markteinführung von selbstfahrenden Fahrzeugen und durch die Schaffung von lizenzfähiger Technologie".

Ford wird als Stakeholder die Mehrheit halten; dennoch soll Argo AI weitgehend unabhängig operieren. Der Vorstand wird aus fünf Mitgliedern bestehen: Den Ford-Präsidenten Raj Nair und John Casesa, Bryan Salesky, Peter Rander sowie einem noch zu benennenden, unabhängiger Direktor. Bis Ende dieses Jahres rechnet Argo AI mit mehr als 200 Mitarbeitern am Hauptsitz der Firma in Pittsburgh/Michigan sowie in der Bay-Area von San Francisco. (dpp-AutoReporter/wpr)