Neue Versicherungskennzeichen für Kleinkrafträder

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Zum Märzen der Kradler die Kennzeichen tauscht. Foto: HUK-Coburg/dpp-AutoReporter

Dieses Jahr ist Schwarz die 'Farbe' des Jahres. Ab dem 1. März müssen alle Kleinkrafträder statt einem grünen ein schwarzes Versicherungskennzeichen tragen. Ein korrektes Kennzeichen ist wichtig, denn ohne erlischt der Versicherungsschutz und man macht sich strafbar. Die Kennzeichen gibt es direkt bei den Versicherungen.

Die kleinen Verwandten der Motorräder sind nicht nur überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt, sie werden auch überdurchschnittlich oft gestohlen. Beides zeigt: Ein umfassender Versicherungsschutz ist nötig. Dies gilt insbesondere bei Personenschäden. Wird beispielsweise ein gut verdienender, junger Familienvater bei einem Verkehrsunfall durch den Rollerfahrer unschuldig schwer verletzt und behält bleibende Schäden zurück, sind Entschädigungen in Millionenhöhe durchaus realistisch. Im Bereich der Kleinkrafträder bietet zum Beispiel die HUK-Coburg eine Kfz-Haftpflichtversicherung bis 100 Millionen Euro ab 39 Euro an (Teilkasko ab 28 Euro).

Zu den Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen führen müssen, gehören unter anderem Kleinkrafträder wie Mofas, Mopeds und Roller oder leichte Quads. Letztgenannte dürfen nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Kilometer pro Stunde fahren. Zu wenig bekannt ist, dass auch manche Pedelecs ein Versicherungskennzeichen tragen müssen: Die sogenannten S-Pedelecs. Bei diesen schnellen Pedelecs wird die Motorunterstützung erst bei einer Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde abgeschaltet und die Leistung des Motors liegt bei 500 Watt. (dpp-AutoReporter/wpr)