Audi Urban Future Initiative auf der Elektronikmesse CES

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Audi Urban Future Exponat – Interaktives Stadtmodell. Foto: Audi/dpp-AutoReporter

Wie viele Minuten stehe ich heute im Stau? Wie lange dauert die Parkplatzsuche? Berufspendler weltweit stellen sich Fragen wie diese - auch die mehr als 330.000 Menschen, die Tag für Tag zur Arbeit in die Innenstadt von Boston pendeln. Die Bevölkerung in Boston nimmt so tagsüber um 41 Prozent zu - eine gewaltige Herausforderung für die Verkehrssysteme.

Bei der International CES in Las Vegas zeigt die Audi Urban Future Initiative basierend auf Forschungsergebnissen, wie sich Pendler durch die Stadt bewegen und gibt einen Ausblick, wie Technologien dazu beitragen können, effizient und komfortabel von A nach B kommen.

In einem interaktiven Exponat in Gestalt eines futuristischen Stadtmodells zeigt die Audi Urban Future Initiative die Bedürfnisse von Berufspendlern in Großstädten. Die Fakten dazu stammen aus dem City Dossier Boston, einem Forschungsprojekt von Audi und dem Architekturbüro Höweler+Yoon, den Gewinnern des Audi Urban Future Award 2012. Die Erkenntnisse lassen sich auch auf andere Großstädte anwenden. Konkret analysierte das Team Engpässe im Verkehrsnetz und leitete daraus visionäre Lösungen ab. Die Besucher der CES können die Perspektive von drei exemplarischen Pendler-Typen einnehmen und erfahren, wie Technologien dem Road Warrior, Straphanger und Reverse Commuter in Zukunft reibungslose Mobilität ermöglichen.

Der Road Warrior wohnt in einem Vorort und pendelt mit dem Auto zur Arbeit ins Stadtzentrum. Dort angekommen, beginnt die Suche nach einem freien Parkplatz. Das CES-Exponat demonstriert den Mehrwert des pilotierten Parkens für diesen Pendlertyp: Das Auto wird vor einem Parkhaus abgestellt und der Fahrer startet den Parkvorgang mit seinem Smartphone. Während der Road Warrior bereits die letzten Meter ins Büro zurücklegt, parkt sein Auto selbständig ein - mit minimalem Abstand zu anderen Fahrzeugen, denn die Fahrertür kann ja nun geschlossen bleiben. Genauso entfällt ein Sicherheitsabstand zu anderen parkenden Autos. Auch die Stadt profitiert von dieser Technologie, denn der effiziente Umgang mit Parkflächen schafft Freiräume, auf denen z. B. Grünflächen entstehen können.

Auch der Straphanger lebt außerhalb der Stadt und arbeitet im Zentrum. Er nutzt für den Arbeitsweg mehrere Transportmittel, die minutiös getaktet sind. Zunächst fährt er mit dem Auto zu einem Park-&-Ride-Standort. Dort steigt er in öffentliche Verkehrsmittel, die letzte Stecke zum Ziel geht er zu Fuß. Übergänge zwischen den einzelnen Etappen müssen nahtlos ineinander greifen. Für diesen Pendlertyp ist maximaler Komfort entscheidend. Schon heute können sich Audi-Fahrer mittels Audi connect über das Display die Bus- oder Zugverbindungen im Umkreis anzeigen lassen.

Pendler des Typs Reverse Commuter leben im Zentrum und fahren zur Arbeit an den Stadtrand oder ins Umland - antizyklisch und meist staufrei. Abends, kurz vor dem Ziel in der Innenstadt, wird es eng. Ampeln und Berufsverkehr sind ermüdend, noch bevor die Suche nach einem Parkplatz beginnt. Audi arbeitet daran, den Fahrer in solchen Situationen zu entlasten: Das pilotierte Fahren im Stadtverkehr ließe das Automobil eigenständig durch den Verkehr navigieren. Ein spannender Ausblick, und nur einer von vielen aus dem CES-Exponat. Anhand von Filmen und Visualisierungen erfahren die Besucher der CES, wie Zukunfts-Technologien, z. .B. aus Audi-Vorentwicklungsprojekten, städtische Mobilität nachhaltig beeinflussen können.

„Weltweit wachsen Städte in rasantem Tempo. Unsere Technologien können einen Beitrag leisten, Anforderungen an die Mobilität in Megacities zu meistern. Audi connect, Car-to-X, pilotiertes Parken und Fahren sind nur einige zukunftsweisende Lösungen, mit denen wir die Vernetzung von Autos und Städten vorantreiben. Ich bin überzeugt, das Auto wird in der Zukunft noch mehr als heute eine intelligente Beziehung mit der Stadt eingehen", so Audi-Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler. (dpp-AutoReporter/hhg)