Erfreulicher Schlussspurt auf deutschem Pkw-Markt

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Mit 4,2 Prozent hielt sich das Minus auf dem deutschen Pkw-Markt in Grenzen. Foto: KBA/dpp-AutoReporter

Mit 215.320 neu zugelassenen Pkw und Kombi gab es auf dem deutschen Automarkt im Dezember einen erfreulichen Schlussspurt. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich der Absatz um 5,4 Prozent, so dass sich das Gesamtminus mit insgesamt 2,95 Millionen Neuwagen auf 4,2 verringerte.

Erfreulich waren ebenfalls die Ergebnisse bei den Nutzfahrzeugen. Bei den Lkw (23.436) gab es ein Plus von 21,2 Prozent, so dass sich das Jahresminus auf 2,3 Prozent verringerte, bei den Sattelzugmaschinen (3.222) erhöhten sich die Verkäufe gar um 80,2 Prozent (Gesamtjahr: minus 3,7%) und bei den Bussen gab es dank des guten Dezember-Ergebnisses (1.087/+54,4%) sogar ein zweistelliges Plus von 13,3 Prozent.

Von den Top Ten-Anbietern konnten allerdings nur sieben positive Zahlen vermelden. Branchenführer VW (49.098) legte um 30,1 Prozent zu und reduzierte damit sein Jahres-Minus auf 4,6 Prozent, während die folgenden Mercedes (17.468/-12,2%) und BMW (16.969/-24,9%) stark einbüßten. Besser absolvierten Audi (16.346/+6,0%), Opel (15.661/+27,0) und Ford (14.251/+27,4%) den letzten Monat, wobei man aber vor allem bei Opel und Ford mal auf die Januar-Ergebnisse schauen muss, ob nicht einige Verkaufsförderungs-Maßnahmen das Resultat verschönert haben.

Auf Rang sieben platzierte sich Skoda (13.956/+22,9%) vor Renault (8.519/+19,9%), Hyundai (8.500/-7,9%) und Seat (6.180/+12,4%), womit Skoda und Seat die einzigen Anbieter in dieser Kategorie waren, die ein Jahresplus von 8,7 bzw. 22,4% verbuchen konnten. Einen versöhnlichen Abschluss erreichte Fiat (4.548/+2,9%), während die Talfahrt bei Peugeot (3.535/-12,4%) und Citroen (2.654/-15,0%) leider weiter ging. (dpp-Auto-Reporter/Hans H. Grassmann)