FAA-Musterzulassung: Honda geht in die Luft

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Schnell, geräumig und sparsam soll der HondaJet sein. Foto: Honda/dpp-AutoReporter

Der HondaJet hat die Musterzulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) erhalten. „Ein beachtlicher Meilenstein für Honda", erklärt Michimasa Fujino, Präsident und CEO der Honda Aircraft Company in Greensboro/USA. „Wir haben mit Honda Aircraft ein neues Luftfahrtunternehmen gegründet und unser erstes Produkt eingeführt - einen modernen Light Business Jet mit Technologien, die in intensiver Forschungsarbeit entstanden sind. Nach der Entwicklung und umfassenden Tests haben wir jetzt die Musterzulassung für diesen völlig neuen Flugzeugtyp erhalten - und haben damit eine beispiellose Herausforderung für Honda gemeistert."

Die Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit des HondaJet wurden im Rahmen zahlreicher Boden- und Flugtests in Zusammenarbeit mit der FAA geprüft. Die Flugerprobung für den Jet umfasste über 3000 Flugstunden, die an mehr als 70 Standorten in den USA absolviert wurden.

Dank der ungewöhnlichen Triebwerksanordnung oberhalb der Flügel, der aerodynamischen Gestaltung der Tragflächen sowie dem Rumpf aus Verbundwerkstoffen konnte das Entwicklerteam den HondaJet leistungsstark, geräumig und sparsam gestalten. Mit einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 420 KTAS (knots true airspeed - relativ zur Luft, nicht zum Boden = umgerechnet etwa 778 km/h) ist der leichte Geschäftsflieger der schnellste seiner Klasse und zugleich das verbrauchsärmste Flugzeug in seinem Segment.

Im Anschluss an die Musterzulassung der FAA läuft die Fertigung des HondaJet in Greensboro (US-Bundesstaat North Carolina) auf Hochtouren. Derzeit befinden sich bereits 25 Flugzeuge auf der Endmontagelinie. Die Honda Aircraft Company hat ihre Belegschaft auf fast 1700 Mitarbeiter aufgestockt - flankierend zur Vorbereitung des Unternehmens auf die Auslieferung, die Pilotenausbildung und die Bereitstellung von Service und Support. (dpp-AutoReporter/wpr)