Vorsicht bei Kfz-Versicherungwechsel: Vergleichsportale sind nicht immer neutral

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Es ist November, und da versuchen tausende Autobesitzer durch einen Wechsel ihrer Kfz-Versicherung ein paar hundert Euro einzusparen. Wer eine billigere Kfz-Versicherung abschließen möchte, kann seinen bestehenden Vertrag noch bis 30. November kündigen, um zum 1. Januar 2013 zu wechseln. Doch warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) vor übereiltem Handeln. Das beginnt bei den Vergleichsportalen im Internet. Nicht alle sind wirklich neutral. Selten enthalten sie sämtliche Angebote im Markt, einige bringen Gesellschaften nach vorne, mit denen sie eng zusammenarbeiten. Daher der Tipp der KS-Experten: Grundsätzlich mehrere Portale prüfen, die Liste der günstigen Versicherer wird nicht immer die gleiche sein.
 
Nachteil in Zeiten des Datenschutzes: Oft muss man persönliche Daten eingeben, ohne zu wissen, was die Portale damit machen. Vorteil: Man spart Geld. Übrigens haben die meisten Kfz-Halter neben der Haftpflicht auch eine Kaskoversicherung. Die kann bei einem günstigen Haftpflichtversicherer durchaus teurer sein als bei der bisherigen Gesellschaft.
 
Außerdem bieten nicht alle Gesellschaften den gleichen Schutz. Die meisten haben eine Europadeckung, einzelne beschränken sich auf die EU. Auch die Rückstufung in der Rabattklasse nach einem verschuldeten Unfall wird nicht überall gleich gehandhabt. Deshalb rät der KS, sich vor dem Wechsel genau die Bedingungen anzusehen und zu klären, ob man - vielleicht im Urlaub - in Länder fährt, die nicht mitversichert sind.
 
Ein Versicherungswechsel kann zwar einiges Geld sparen helfen. Dennoch rät der KS, vorab bei der jetzigen Kfz-Versicherung nach günstigeren Tarifen zu fragen. Das ist oft möglich, vor allem wenn man den Wechsel zu einer billigeren Gesellschaft in Aussicht stellt. (dpp-AutoReporter)