Daimler schafft 330 neue Arbeitsplätze – in Redford/USA

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Truckvorstand Bernhard und MP Winfried Kretschmann (Grüne): Im Actros posieren, Arbeitsplätze in die USA verlagern. Foto: Daimler/dpp-AutoReporter

Neuer Antrieb für das Geschäft von Daimler Trucks in den USA: Im Werk der Tochtermarke ‚Detroit‘ in Redford/USA bei Detroit (Bundesstaat Michigan) gab Wolfgang Bernhard, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks & Buses, den Startschuss für die lokale Serienproduktion des automatisierten Getriebes DT12, das bisher im badischen Gaggenau gefertigt wurde. Gleichzeitig verkündete er vor rund 2000 Mitarbeitern und dem Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, dass die neuen DD5- und DD8-Aggregate aus der mittelschweren Motorenfamilie für den NAFTA-Markt ab 2018 ebenfalls in Detroit gefertigt werden. Die aktuelle Produktionsstätte liegt noch in Mannheim. Damit setzt der deutsche Nutzfahrzeughersteller seine Strategie globaler Plattformen weiter um.

Die Nutzung ‚intelligenter‘ Plattformen ist eine der drei strategischen Säulen von Daimler Trucks. Konkret heißt das: Einmal entwickelte und erprobte Plattformen und Module wie Motoren oder Getriebe kommen in unterschiedlichsten Märkten mit fahrzeugspezifischen Adaptionen zum Einsatz, über alle Marken hinweg. Zum Portolio von Daimler Trucks & Buses gehören Mercedes-Benz Lkw & Busse, Setra, Freightliner, Western Star, BharatBenz, FUSO sowie Thomas Built Buses. Unter der Aggregate-Marke ‚Detroit‘ bietet Daimler Trucks amerikanischen Kunden zudem seit 2012 einen abgestimmten Antriebsstrang aus einer Hand an: mit eigenen Motoren, Getrieben und Achsen. Daimler Trucks war damit der erste Hersteller im nordamerikanischen Markt.

In die neue Montage des automatisierten DT12-Getriebes hat Daimler Trucks 100 Millionen US-Dollar in Detroit investiert. Daimler Trucks schafft dafür vor Ort rund 170 neue Jobs und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Revitalisierung der Stadt. Für die Entwicklung und Fertigung der neuen DD5- und DD8-Motoren investiert Daimler Trucks zusätzlich weitere 375 Millionen US-Dollar. Vor Ort entstehen dafür 160 weitere Arbeitsplätze. Insgesamt hat Daimler also hier 475 Millionen Dollar außerhalb Deutschlands investiert. (dpp-AutoReporter/wpr)