Volkswagen-Konzern verkauft in zehn Monaten 8,26 Millionen Fahrzeuge

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Auf erfreuliche Zahlen verweist die weltweite Zwischenbilanz des Volkswagen-Konzerns 2015. Foto: dpp-AutoReporter

Von Januar bis Oktober hat der Volkswagen Konzern 8,26 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben. Insgesamt zeigt sich dabei ein unterschiedliches Bild der weltweiten Auslieferungen. Vor allem bei der Marke Volkswagen spiegelt sich die aktuelle Dieselthematik in den Verkäufen einiger Märkte aufgrund vorübergehender Verkaufsstopps für betroffene Fahrzeuge wider. Die Auslieferungen entwickelten sich damit im Oktober rückläufig (-5,3 Prozent). Die Premiummarke Audi steigerte unterdessen ihre Verkäufe (+2,0 Prozent), der Sportwagenhersteller Porsche legte deutlich zu (+18,2 Prozent). Der Blick auf die Märkte zeigt eine leicht rückläufige Entwicklung in Gesamteuropa (-1,5 Prozent) und gleichzeitig Zuwächse in Nordamerika (+6,8 Prozent). Während die Marktsituation in Südamerika weiter herausfordernd bleibt, steigerte der Konzern seine Verkäufe in China (+1,6 Prozent) im Oktober wieder leicht.

In der gesamten Vertriebsregion Asien-Pazifik verzeichnete der Konzern in zehn Monaten 3,21 Millionen Fahrzeugauslieferungen. Auf China als größten Einzelmarkt des Konzerns entfielen davon 2,89 Millionen Einheiten.

Zuwächse verzeichnete das Unternehmen von Januar bis Oktober mit 773.600 Verkäufen auch in Nordamerika. Der größte Teil entfiel mit 505.900 Auslieferungen auf die USA - ein Plus von 3,4 Prozent. In der weiterhin angespannten Region Südamerika entwickelten sich die Verkäufe des Konzerns unterdessen anhaltend rückläufig (-26,4 Prozent). Ausschlaggebend für diese Entwicklung sind vor allem die Auslieferungen in Brasilien mit 337.300 Einheiten.

In der Region Westeuropa übernahmen per Oktober 2,90 Millionen Kunden ein neues Fahrzeug. Ein Zuwachs von 5,4 Prozent. Weiter positiv gestaltete sich die Verkaufssituation in Deutschland (+4,1 Prozent). Zuwächse verzeichnete der Volkswagen Konzern auch in weiteren Märkten Westeuropas. Vor allem Spanien (+16,3 Prozent) und Italien (+8,6 Prozent) legten anhaltend zu. In der Region Zentral- und Osteuropa entwickelten sich die Auslieferungen bedingt durch die angespannte Situation in Russland (-37,0 Prozent) weiterhin rückläufig. Hier verkaufte der Konzern per Oktober 506.700 Fahrzeuge. (dpp-AutoReporter/wpr)