VW: Konzernvorstand und Betriebsrat blicken gemeinsam in die Zukunft

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Konzernvorstand und Betriebsrat verständigen sich auf gemeinsame Schritte. Foto: dpp-AutoReporter

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller, und der Konzernbetriebsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Bernd Osterloh, haben sich gestern über das weitere Vorgehen zur Investitions- und Auslastungsplanung verständigt. In den kommenden zehn Tagen werden eine Reihe von Gesprächen zwischen Vorstand und Arbeitnehmervertretung geführt, um einen gemeinsamen Weg für die Zukunft des Unternehmens zu bestimmen.

Müller stellte fest: „In der jetzigen, schwierigen Situation müssen wir gemeinsame Entscheidungen treffen, welche die Wirtschaftlichkeit genauso berücksichtigen wie die Beschäftigung. Dabei lege ich großen Wert auf die Meinung und Erfahrung unserer Betriebsräte. Die Aufgabe ist angesichts der geänderten Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Wir werden die Prioritäten auf Zukunftsprodukte und Technologien legen. Dies ist der wesentliche Beitrag, um künftigen Unternehmenserfolg und Beschäftigung verlässlich zu sichern - darin bin ich mir mit Bernd Osterloh einig."

Osterloh: „Matthias Müller wird sich persönlich um die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Betriebsrat kümmern. Dies ist ein starkes Signal für die Belegschaft. Mit ihm werden wir den Weg in die Zukunft gehen, weil wir ihn als verlässlichen Partner sehen. Wir wollen gemeinsam getragene Entscheidungen zum Wohle von Unternehmen, Aktionären und Beschäftigten. Die Herausforderungen sind enorm, aber die Belegschaft steht hinter dem Unternehmen, sofern es uns gelingt, eine ausgewogene Planung zwischen Investitionen, Sparmaßnahmen und Zukunftsprojekten zu verabreden. Dafür haben die Gespräche zwischen Matthias Müller und mir den Grundstein gelegt. (dpp-AutoReporter/sgr)