Ford verbessert mit extremen Kaltwettertests die Fahrzeugqualität

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Nach Auswertung von Kältetests erhielten Ford F-Trucks statt Metall-Steckern etwa solche aus Keramik und Gold für robusteren Motorstart. Foto: Ford/dpp-AutoReporter

Ford-Fahrzeuge aller Kategorien vom Fiesta bis zu den großen amerikanischen Super Duty-Pickups der F-Serie müssen alljährlich extreme Klimatests absolvieren - in der weltweit größten Klima-Testanlage ‚McKinley Climatic Laboratory‘ auf der Eglin Air Force Base, in der sonst Kampfjets der US-Luftwaffe geprüft werden. Die Anlage liegt im Nordwesten Floridas, aber auch das feucht-heiße Klima im August hat keine Auswirkungen auf Bedingungen im Labor. Ford-Ingenieure können Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius in einem Zeitraum von zehn Stunden erreichen.

Damit decken sie unter einem Dach das Klimaspektrum bis zum Winter in Prudhoe Bay oder Kanadas Yellowknife-Region ab. Das Allwetter-Labor erlaubt es den Ingenieuren, die globale Klimafestigkeit der Fahrzeuge zu jedem Zeitpunkt ihrer Entwicklung - auch, wenn es keinen Zugang zu einer natürlichen Umgebung mit gewünschter Temperatur gibt - zu beurteilen und zu kalibrieren. Die Möglichkeit, 75 Prototypfahrzeugen aller Größen den strengen Test unterziehen zu können, verkürzt den Produktentwicklungszyklus auf drei Wochen.

In den Ölfeldern von Alaskas Prudhoe Bay, sind die Trucks der Ford F-Serie nicht nur ein Transportmittel, sondern auch als warme Rückzugskabine eine Sicherheitseinrichtung für Werktätige. Ford-Ingenieure führen wochenlange Leerlauftests im Labor durch mit Temperaturschwankungen von 40 Grad bis minus 40 Grad für den Motor und Emissionsverhalten. Auch die Kälteeigenschaften von weltweit 13 verschiedenen Kraftstoffarten werden geprüft. (dpp-AutoReporter/wpr)