Sicherer Radtransport auf der Hängerkupplung

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Kein Wackelkandidat: Fahrrad-Trägersysteme für die Anhängerkupplung. Foto: Bertelshofer/dpp-AutoReporter

Immer mehr Urlauber wollen nicht auf ihr eigenes Bike verzichten, wenn sie auf Tour gehen. Und immer mehr Fahrer beschleicht ein ungutes Gefühl, wenn sie hinter einer kreativ-wackligen Transportkonstruktion herfahren. Der Anbieter für Anhängerkupplungen und Transportlösungen Bertelshofer empfiehlt für den Pkw-Transport Trägersysteme für die Anhängerkupplung, da sie sowohl besonders sicher als auch gut zu beladen sind und nur geringen Mehrverbrauch verursachen.

„Auch rechtlich ist der Gebrauch völlig unkompliziert, wenn man Folgendes beachtet", erläutert Experte Daniel Korn. Paragraf 10, Absatz 9 der Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen im Straßenverkehr (FZV) schreibt Folgendes vor: „Wird das hintere Kennzeichen durch einen Ladungsträger oder mitgeführte Ladung teilweise oder vollständig verdeckt, so muss am Fahrzeug oder am Ladungsträger das Kennzeichen wiederholt werden." Unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kennzeichen kann das benötigte Schild in jedem Prägeshop gekauft werden. Ein Stempel der Zulassungsbehörde ist für dieses dritte Kennzeichen nicht notwendig. Bei Fahrzeugen, an denen nach § 49a Abs. 9 der StVZO Leuchtenträger zulässig sind, darf das Heckkennzeichen auf dem Leuchtenträger angebracht werden.

Zudem ist es ratsam, beim Transport von Bikes die Reisegeschwindigkeit anzupassen. Ein gesetzliches Tempolimit ist zwar nicht vorgeschrieben, allerdings geben die meisten Hersteller der Transportsysteme eine Geschwindigkeitsempfehlung von 130 km/h. Auch sollte man die Papiere des Trägersystems für eine eventuelle Kontrolle immer mit an Bord haben. (dpp-AutoReporter/wpr)