Gemeinsam getrennt: Alfa Romeo und Jeep mit eigenständigem Auftritt

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Die FCA-Marken Alfa Romeo und Jeep werden im Händlernetz von Fiat und Abarth unter einem Dach getrennt präsentiert. Foto: FCA/dpp-AutoReporter

Die FCA Germany AG (Fiat Chrysler) setzt die Neustrukturierung des Händlernetzes zügig um. Künftig treten die beiden Premiummarken Alfa Romeo und Jeep eigenständig und damit getrennt von Fiat und Abarth auf. Stefan Moldaner, Manager für die FCA-Marken Alfa Romeo, Jeep und Lancia, sagt: „Die neue Corporate Identity (CI) vermittelt den hohen Anspruch an Produkt- und Servicequalität, an dem wir uns messen lassen wollen - sowohl bei der erfolgreichen Marke Jeep, mit der wir dieses Jahr weit über unserem letztjährigen Rekord von 10.000 Neuzulassungen liegen werden, als auch bei Alfa-Romeo, wo wir bereits Anfang nächsten Jahres mit der atemberaubenden neuen Giulia und dann mit weiteren sieben neuen Pkw und SUV bis 2018 in eine vielversprechende Zukunft aufbrechen."

Design und Architektur der neuen CI sind grundsätzlich so aufgebaut, dass die Vertragspartner auch beide Premium-Marken des FCA-Konzerns flexibel integrieren können. So besteht der gesamte Showroom-Boden aus schieferschwarzen Fliesen im exklusiven Format ein Meter mal ein Meter. Auch das Eingangsportal und den Empfangsbereich teilen sich beide Marken. Hinter dem Empfangs-Counter sind beide Marken-Showrooms dann jedoch mit einer flexiblen Wand voneinander getrennt. Jeder Markenbereich verfügt über eine Highlight-Plattform für ein jeweils im Fokus stehendes Modell, über einen eigenen Kunden-Wartebereich sowie Ausstellungswände für Color & Trim, markenspezifische Merchandising-Produkte und Zubehör sowie TV-Bildschirme für den neuen Verkaufsprozess. Dieser Verkaufsprozess trägt zur Premium-Atmosphäre im Showroom bei, indem Kunde und Verkäufer gemeinsam das Fahrzeug nach Wünschen des Kunden per Tablet-Computer konfigurieren - und der Kunde das Ergebnis dann sofort auf dem großen Bildschirm sehen kann.

Äußerlich sind die Autohäuser mit neuer CI an einer mattschwarzen Fassade aus Alucobond-Material, einem modernen Eingangsportal sowie schwarzen Marken-Pylonen und neuen Flaggen erkennbar. Für die Außendarstellung von Jeep-Modellen steht den Händlern ein großes Display zur Verfügung, auf dem der Jeep wie in seinem natürlichen Geländeumfeld dargestellt werden kann. Die Kosten der exklusiven Signalisation im komplett neu gestalteten Außenbereich wurden von FCA getragen.

In Metropolregionen wird die Showroom-Größe pro Marke großzügige 300 Quadratmeter betragen, außerhalb der Großstädte 250 Quadratmeter für Alfa Romeo beziehungsweise 200 Quadratmeter für Jeep. Dazu kommt eine 35 Quadratmeter große Auslieferungsfläche für beide Marken.

Die neue Gestaltung soll bis Ende 2016 bei allen Händlern in Deutschland umgesetzt sein. Die Premiumstrategie sieht für Ende 2016 bei Alfa Romeo 120 und bei Jeep 177 Autohäuser vor, wovon rund 100 Betriebe beide Marken vertreiben werden. (dpp-AutoReporter/wpr)